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Lombardei hofft auf bessere Corona-Zahlen und Do-It-Yourself-Tests

·Lesedauer: 1 Min.

ROM (dpa-AFX) - Die von der Corona-Pandemie heftig getroffene Lombardei in Norditalien sieht sich im Kampf gegen das Virus derzeit auf einem guten Weg. Das sagte der Präsident der Region, Attilio Fontana, am Mittwoch in einer Videokonferenz mit der Auslandspresse. Angesichts der jüngsten Corona-Daten sei er "vorsichtig optimistisch", dass die Lombardei ab dem 27. November nicht mehr "rot" sei und der Teil-Lockdown entschärft werden könne. Italien ist seit dem 6. November in drei Corona-Risikozonen geteilt, wobei "rot" für die strengsten Regeln steht. Meist gegen Ende der Woche geben die nationalen Experten in Rom eine neue Bewertung der Gesundheitsdaten heraus. Danach richtet sich die Einstufung.

Fontana kündigte an, dass er die Möglichkeit von Do-It-Yourself-Tests für seine Region prüfen lasse. Die Lombardei mit der Hauptstadt Mailand litt schon in der ersten Welle unter den höchsten Fallzahlen. Die Sets für einen Abstrich durch die Nase werden in Venetien schon ausprobiert. Während die meisten Antigen-Tests von Fachleuten durchgeführt werden sollen, kann man den Do-It-Yourself-Test zu Hause alleine anwenden. Auf diese Weise sollen Infizierte, die keine Symptome zeigen, schneller von der Krankheit erfahren - und dann in Isolation gehen.

In ganz Italien zählten die Behörden am Mittwoch mehr als 34 000 Neuinfektionen mit dem Virus Sars-CoV-2. Das waren über 1000 Fälle mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Allein in der Lombardei mit ihren rund 10 Millionen Bürgern kamen mehr als 7600 neue Ansteckungsfälle hinzu. Die Zahl der registrierten Covid-Toten innerhalb von 24 Stunden lag in Italien am Mittwoch bei mehr als 750. In dem Mittelmeerland leben rund 60 Millionen Menschen.