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Logistikplattform Alaiko kassiert 26 Millionen Euro – ein Investor überrascht

·Lesedauer: 2 Min.
Die Alaiko Gründer Moritz Weisbrodt und Gabriel Thomalla (rechts).
Die Alaiko Gründer Moritz Weisbrodt und Gabriel Thomalla (rechts).

Die E-Commerce-Branche boomt. Einer der größten Profiteure? Fulfillment-Plattformen, die sich um die Logistik der Onlineshops kümmern und dafür gerade kräftig Wagniskapital einsammeln. Das neueste Beispiel ist das Münchner Startup Alaiko, das nun eine Finanzierung von umgerechnet rund 26 Millionen Euro (30 Millionen US-Dollar) bekannt gibt. Die Series A-Finanzierungsrunde wird angeführt vom US-amerikanischen Risikokapitalgeber Next47. Der Investmentriese Tiger Global gehört ebenfalls zu den Lead-Investoren. Das ist besonders pikant, da der Amazon-und Spotify-Investor auch bei der Berliner Shipping-Firma Hive – einem direkten Konkurrenten von Alaiko – investiert ist. Hier führte Tiger Global im vergangenen November eine 29 Millionen Euro schwere Series A an.

Zu den weiteren Geldgebern bei Alaiko zählen unter anderem Maximilian Bittner, CEO von Vestiaire Collective und früherer Chef von Lazada, sowie die Investoren Dan Dershem und Dave Anderson, die bereits bei dem US-amerikanischen Alaiko-Pendant Shipmonk investiert sind.

Corona befeuert Online-Shopping-Markt

Alaiko wurde im April 2020, also genau zu Beginn der Corona-Pandemie in Europa, von Moritz Weisbrodt, Gabriel Thomalla und Investor Harald Braunstein gegründet. Weisbrodt und Thomalla haben schon gemeinsam die Gesundheits-App Kaia aufgebaut, auch einen eigenen DTC-Onlineshop betrieben sie gemeinsam. Mit dem frischen Geld will das Team nun neue Logistik-Partner ins Netzwerk holen, sein internationales Team vergrößern und das eigene Produkt weiterentwickeln. „Insbesondere DTC-Brands wissen, dass Operations der entscheidende Knackpunkt für ein schnelles und reibungsloses Skalieren ist“, sagt Moritz Weisbrodt. Momentan hat das gerade aus der Stealth Mode gekommene Alaiko laut eigenen Angaben mehr als 150 Kunden aus den Bereichen Kosmetik, Food und Fashion.

Der Bedarf nach Geschäftsmodellen wie dem von Alaiko ist groß: Online-Verkäufer brauchen Versandsysteme für die Optimierung vieler Prozesse, etwa zur Bestandsverwaltung, Lageroptimierung und Automatisierung der Lieferungen. Aufgrund der Corona-Pandemie und damit zusammenhängenden Ladenschließungen wuchs der Umsatz im E-Commerce-Bereich allein in Deutschland auf rund 73 Milliarden Euro im Jahr 2020. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von rund 23 Prozent.

Umkämpfter Markt

Neben Hive und Alaiko gibt es weitere Mitstreiter auf dem heiß umkämpften Markt. Zur Konkurrenz zählt das niederländische Sendcloud, das in Wien ansässige Byrd, sowie das in Deutschland beheimatete Jungunternehmen Everstox. Das Münchner Startup Everstox bekam im vergangenen November 20 Millionen Euro in einer Series A-Runde, unter anderem von Rocket Internet, fast zeitgleich zum Investment Tiger Globals in Hive.

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