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Lkw-Bauer Volvo legt 2023 stärker zu als gedacht - Aber weniger Aufträge

GÖTEBORG (dpa-AFX) -Eine schwächere Wirtschaftsentwicklung und niedrigere Transportmengen bremsen die Nachfrage beim Lastwagen- und Bushersteller Volvo SE0000115446. Der Auftragsstau bei Lkw in Nordamerika und Europa aus den vergangenen beiden Jahren sei mittlerweile weitgehend abgearbeitet, berichteten die Schweden am Freitag bei der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2023 in Göteborg. Dank Zuwächsen im Schlussquartal lief es im vergangenen Jahr sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Gewinn indes besser als von Analysten im Durchschnitt erwartet.

Der Umsatz stieg 2023 um fast 17 Prozent auf rund 552,8 Milliarden schwedische Kronen (knapp 49 Mrd Euro), wie der Konkurrent von Daimler Truck DE000DTR0CK8 und der VW-Nutzfahrzeugholding DE0007664039 Traton DE000TRAT0N7 weiter mitteilte. Das operative Ergebnis legte sogar um fast die Hälfte auf 66,8 Milliarden Kronen zu. Unter dem Strich entfällt auf die Anteilseigner ein Gewinn von 49,8 Milliarden Kronen - nach 32,7 Milliarden im Vorjahr. Die Aktionäre sollen daran mit einer regulären Dividende von 7,50 Kronen je Aktie sowie mit einer Sonderausschüttung von 10,50 Kronen je Aktie beteiligt werden. Das sind insgesamt vier Kronen mehr als ein Jahr zuvor.

Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan bewertete die Geschäftszahlen in einer ersten Reaktion als solide. Allerdings werde der Ausblick schwächer. Er verwies dabei auch auf etwas niedrigere Erwartungen von Volvo an die Zulassungen schwerer Lkw in Europa im laufenden Jahr.

Für schwächere Geschäfte spricht auch die Auftragsentwicklung. Zwar stiegen die Lkw-Auslieferungen der Schweden im Schlussquartal nochmals etwas, doch der Auftragseingang sank um 9 Prozent auf 49 347 Stück. Damit kam Volvo 2023 auf Bestellungen für 204 897 Lkw, 6 Prozent weniger als 2022. Zum Vergleich: ausgeliefert wurden im vergangenen Jahr 246 272 Lkw.