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Litauen will für deutsche Brigade mehr Flugverbindungen in die Heimat

VILNIUS (dpa-AFX) -Litauens Regierung will sich im Zuge der geplanten Stationierung einer deutschen Brigade um neue Flugverbindungen bemühen, damit Auslandseinsätze in dem baltischen EU- und Nato-Land für die Soldaten attraktiver werden. "Wir reden darüber und werden nach Möglichkeiten suchen", sagte Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas nach Angaben der Agentur BNS am Montag in der südlitauischen Stadt Marijampole. Weiter plane Vilnius auch, mit Berlin über die mögliche Einrichtung von Kindergärten und Schulen zu sprechen. Nähere Angaben machte Anusauskas zunächst nicht.

Deutschland will rund 4000 Soldaten als eigenständig handlungsfähigen und gefechtsbereiten Verband stationieren. Litauen grenzt an die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad und Russlands engen Verbündeten Belarus.

Mit der Stationierung soll dem Bedürfnis des Nato-Partners nach einer verstärkten Abschreckung Rechnung getragen werden. Die Pläne sind auch eine Reaktion auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Sie sollen nach Angaben von Bundeswehr-Generalinspekteur Carsten Breuer bis Ende diesen Jahres ausgearbeitet sein.

Der "Spiegel" hatte zuletzt unter Berufung auf eine eigene Umfrage in den potenziell geeigneten Bundeswehr-Verbänden berichtet, dass nur jeder fünfte Soldat bereit sei, freiwillig nach Litauen zu gehen. Sowohl Anusauskas als auch Armeechef Valdemaras Rupsys zeigten sich skeptisch und bezweifelten die Zuverlässigkeit der Ergebnisse.

"Wenn die Frage aufkommt - denn nach deutschem Recht muss die Einwilligung von Soldaten zum Dienst im Ausland persönlich erteilt werden - und Litauen erwähnt wird, sind diese Prozentsätze auf jeden Fall drei- bis viermal höher", sagte Anusauskas. Rupsys betonte, dass die Soldaten wissen müssten, wie, wohin und unter welchen Bedingungen sie gehen sollen, wenn eine solche Frage gestellt werde.