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Litauen verlängert Lockdown bis Ende Februar

·Lesedauer: 1 Min.

VILNIUS (dpa-AFX) - Im Kampf gegen das Coronavirus bleibt das öffentliche Leben in Litauen weiter auf ein Minimum reduziert. Die Regierung in Vilnius verlängerte am Mittwoch den Mitte Dezember verhängten Lockdown in dem baltischen EU-Land um einen Monat bis Ende Februar. Die meisten Geschäfte bleiben damit dicht, Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen zu, und der Schulbetrieb auf Fernunterricht umgestellt. Dies teilte die Staatskanzlei in Vilnius mit.

Auch die Bewegungsfreiheit der rund drei Millionen Einwohner Litauens bleibt eingeschränkt: Ohne zwingenden Anlass darf niemand in andere Städte und Gemeinden außerhalb des eigenen Wohnsitzes reisen. Haus oder Wohnung dürfen ebenfalls nur noch aus triftigem Grund verlassen werden. Weiter gelten Kontaktbeschränkungen.

Nach Angaben von Gesundheitsminister Arunas Dulkys hat sich durch den Lockdown die Epidemiekurve zum Besseren verändert. "Die Anzahl der Fälle in Litauen nimmt ab, aber der Rückgang verlangsamt sich im Vergleich zu den Vorwochen", sagte er der Agentur BNS zufolge. Auch die Sterbeziffer bleibe trotz rückläufiger Tendenz hoch. Mit den Maßnahmen sei aber die Lage in den Krankenhäusern unter Kontrolle gebracht worden.

Litauen kämpft seit dem Herbst mit steigenden Corona-Zahlen. Die Neuinfektionen waren besonders im Dezember in die Höhe geschnellt. Insgesamt wurden in dem Baltenstaat seit Beginn der Pandemie fast 180 000 Corona-Fälle erfasst, 2716 Menschen starben an dem Virus.