Deutsche Märkte öffnen in 32 Minuten
  • Nikkei 225

    27.049,47
    +178,20 (+0,66%)
     
  • Dow Jones 30

    31.438,26
    -62,42 (-0,20%)
     
  • BTC-EUR

    19.696,68
    -482,69 (-2,39%)
     
  • CMC Crypto 200

    453,54
    -8,25 (-1,79%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.524,55
    -83,07 (-0,72%)
     
  • S&P 500

    3.900,11
    -11,63 (-0,30%)
     

Litauen kritisiert Gespräche über Getreideexporte ohne Ukraine

VILNIUS (dpa-AFX) - Litauens Außenminister Gabrielius Landsbergis hat Gespräche zwischen der Türkei und Russland über Freigabe von Getreidelieferungen aus der Ukraine kritisiert. "Wir beobachten die laufenden Verhandlungen, die, gelinde gesagt, seltsam aussehen", sagte Landsbergis am Donnerstag der Agentur BNS zufolge in Vilnius. Diskussionen über ukrainische Häfen könnten nicht ohne Beteiligung Kiews geführt werden. "Dies ist nicht hinnehmbar und verstößt gegen das Grundprinzip "Nichts über die Ukraine ohne die Ukraine"", sagte der Chefdiplomat des baltischen EU- und Nato-Landes.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte am Mittwoch in der Türkei Gespräche mit seinem Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu geführt. Dabei ging es besonders um die Freigabe von Getreidelieferungen aus der Ukraine. Bei den Gesprächen war kein Vertreter der Ukraine dabei.

Nach ukrainischen Angaben können mehr als 23 Millionen Tonnen Getreide und Ölsaaten nicht exportiert werden. Vor dem Krieg gingen 90 Prozent des Exports über die Häfen hinaus. Drei davon - Mariupol, Berdjansk und Cherson - sind jetzt im Zuge des Angriffskriegs unter russische Kontrolle gekommen. Der Hafen in Mykolajiw ist schwer beschädigt, daher laufen nun die Verhandlungen in erster Linie über die Freigabe von Odessa.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.