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Lippmann bevorzugt? EM-Wildcards sorgen für Zoff

Lippmann bevorzugt? EM-Wildcards sorgen für Zoff
Lippmann bevorzugt? EM-Wildcards sorgen für Zoff

Insgesamt acht deutsche Teams werden bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft in München an den Start geben. Neben den sechs qualifizierten Teams erhält je ein Männer- und Frauen-Duo eine Wildcard für die EM.

Bei den Damen darf sich das neue Paar Kira Walkenhorst und Louisa Lippmann freuen, während bei den Männern das Nachwuchs-Duo Simon Pfretzschner und Philipp Huster an den Start gehen darf.

„Also ich weiß ja nicht…es mag vielleicht der Neid aus mir sprechen, aber früher mussten wir uns alles hart erarbeiten, uns wurde nichts geschenkt - und jetzt gibt‘s teilweise Wildcards für SpielerInnen, die nicht ein einziges Turnier dieses Jahr gespielt haben?“, kommentierte das Spielerduo Bennet und David Poniewaz via Instagram die Entscheidung des deutschen Volleyball-Verbandes.

Borger unterstützt Kritik

Der Instagram-Kommentar fand dabei durchaus Anklang und wurde vielfach geliked. Prominente Unterstützung gab es von Karla Borger, die mit den Worten „+1″ kommentierte.

Auch Beachvolleyballer Eric Stadie, der mit Jannik Kühlborn zusammenspielt, fand auf Instagram klare Worte: „Ist ja nicht so, als wenn wir Nachwuchs Frauenteams hätten, welche tagtäglich hart arbeiten und zu irgendwelchen Future Turnieren auf der ganzen Welt fliegen, um dann am Ende einer ehemaligen Hallennationalspielerin die Wildcard zu überlassen.“

DVV verteidigt Entscheidung

Der Verband hat sich bereits zur Kritik geäußert und das genaue Prozedere erläutert

„Ein Frauenteam sowie vier Männerteams haben beim DVV Anträge für eine EM-Wildcard eingereicht, insgesamt vier wurden anschließend bei der CEV gestellt. Der DVV hat diese Wild-Card-Anträge im entsprechenden Gremium – bestehend aus Athletenvertreterin, Vorstand Sport und Sportdirektor vorrangig nach sportlichen Kriterien (internationale Punkte) gewählt und bei der CEV gestellt. Die CEV hat daraufhin zwei Wildcards genehmigt, jeweils eine pro Geschlecht.“

Laut dem offiziellen Ranking des Weltverbandes FIVB liegen Huster/Pfretzschner mit 130 Punkten auf Platz 496.

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