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Linke: Warnstreiks an Kliniken 'absolut nachvollziehbar'

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BERLIN (dpa-AFX) - Die Linke hat Verständnis für die Warnstreiks an Kliniken geäußert. "Seit Beginn der Corona-Krise hat die Arbeitsbelastung im Gesundheitsbereich nochmal zugenommen und gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten. Eine spürbare Lohnerhöhung ist mehr als angemessen", sagte Co-Parteichefin Janine Wissler am Dienstag. Ohne mehr Gehalt werde der Pflegenotstand niemals enden. Deshalb befürworte die Linke den Arbeitskampf.

Die stellvertretende Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Susanne Ferschl, nannte die Warnstreiks "absolut nachvollziehbar". "Angesichts der vierten Welle ist es verantwortungslos, die berechtigten Forderungen der Pflegekräfte und der anderen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder zurückzuweisen." Die gesellschaftliche Anerkennung müsse sich auch in angemessenen Lohnerhöhungen und Entlastungen niederschlagen.

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder hat die Gewerkschaft Verdi an diesem Dienstag unter anderem Mitarbeiter von Universitätskliniken in mehreren Bundesländern zu Warnstreiks aufgerufen. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro monatlich.

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