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Lindner kritisiert 'Flickenteppich' bei Corona-Maßnahmen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzende Christian Lindner hat ein "bundesweites Regelwerk" für den Kampf gegen die sich wieder stärker ausbreitende Corona-Pandemie verlangt. "Es ist zu einem unüberschaubaren Flickenteppich an Regelungen gekommen", kritisierte er am Dienstag in Berlin. "Das ist für die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr nachvollziehbar, das ist auch nicht handhabbar. Diese gegenwärtige Politik von Bund und Ländern gefährdet die Akzeptanz von Corona-Maßnahmen insgesamt."

Nötig sei eine regional differenzierte Antwort, die sich am örtlichen Infektionsgeschehen orientiere, sagte Lindner. "Aber die Maßnahmen, die daraus folgen, die müssen bundesweit vergleichbar sein." Die gegenwärtig innerhalb Deutschlands von manchen Ländern verhängten Reisebeschränkungen halte er "für bürokratisch und an vielen Stellen für nicht verhältnismäßig", sagte Lindner.

Es müsse darum gehen, die wirklichen Gefährdungen zu beseitigen. "Wenn die Clubszene in Berlin-Mitte zu Super-Spreading-Events wird, dann muss man dagegen vorgehen. Aber wenn jemand in die angemietete Ferienwohnung irgendwo auf dem Land reisen will, um dann mit der Familie unter sich zu bleiben, dann geht davon doch keine Gefährdung aus." Hier sei "Differenzierung dringend nötig", betonte Lindner.