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Liliums Börsengang bringt weniger Geld als erhofft

·Lesedauer: 4 Min.
Bereits im Frühjahr hatte Lilium verkündet, an die Wall Street gehen zu wollen.
Bereits im Frühjahr hatte Lilium verkündet, an die Wall Street gehen zu wollen.

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Liliums Weg an die New Yorker Börse ist frei. Das Münchener Flugtaxi-Startup soll schon ab diese Woche unter dem Kürzel "LILM" an der Nasdaq gehandelt werden. Allerdings sammelte das Unternehmen weniger Geld als erhofft. Zwei Drittel der Spac-Aktionäre gaben ihre Aktien zurück, anstelle sie gegen Lilium-Papiere einzutauschen. Statt der erhofften 824 Millionen Dollar konnte Lilium nur 584 Millionen Dollar einsammeln. Damit kommt das Startup auf eine Bewertung von 2,8 Milliarden Dollar.

Bereits im Frühjahr hatte Lilium verkündet, per Spac-Börsengang über das Investmentvehikel Qell, an die Wall Street gehen zu wollen. Die Mantelfirma ist bereits an der Börse notiert. Am Freitag segneten die Qell-Aktionäre den IPO ab. Weltweit liefern sich derzeit über 100 Hersteller einen Wettbewerb um das erste funktionierende Flugtaxi. [Mehr bei Handelsblatt, Die Welt und Manager Magazin]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Die IAA sollte eigentlich die große Leistungsshow der deutschen Automobilindustrie sein. Aber in diesem Jahr haben Startups den Autoherstellern die Show gestohlen, meint unser Kolumnist Don Dahlmann. Mobileeye überraschte dabei mit einer besonderen Sensation. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Die Schweizer Digitalbörse SDX hat grünes Licht für den Start bekommen. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma entschied am Freitag, dass die Börse künftig mit digitalisierten Wertpapieren auf der Basis von Blockchain-Technologie handeln darf. Wann der Handel auf der SDX startet, ist noch unklar. Der Start des für 2018 geplanten Projekts war zuvor mehrmals aufgeschoben worden. Zuerst sollen auf der SDX Anleihen gehandelt werden. In den kommenden Jahren könnten dann neben Aktien auch andere Wertpapiere oder Vermögenswerte wie Immobilien, Kunst oder Oldtimer angeboten werden. [Mehr bei CNBC und Handelsblatt]

Stripe, der Online-Zahlungsabwickler aus San Fransisco, denkt über einen Börsengang per Direktnotierung nach. Der IPO könnte bereits im kommenden Jahr über die Bühne gehen. Das Unternehmen hat eine private Bewertung von 160 Milliarden US-Dollar. Stripe wickelt jährlich Transaktionen im Wert von über 100 Milliarden US-Dollar ab und wäre wahrscheinlich eine der größten Börsennotierungen des Jahres. [Mehr bei Bloomberg und The Information]

Solugen, ein nachhaltiges Chemie-Startup aus Texas, hat in einer Venture-Finanzierungsrunde 357 Millionen US-Dollar aufgebracht. Die Runde stand unter der Leitung von Singapurs Staatsfonds GIC und Baillie Gifford sowie anderen Fonds, die sich auf die Lösung der Klimakrise konzentrieren. Das Unternehmen stellt Chemikalien aus Enzymen und erneuerbaren Rohstoffen her. Es verwendet Dextrose, einen einfachen Zucker, und soll künftig Kohlenstoff in nützliche Produkte wie Baustoffe und formaldehydfreie Harze umwandeln. [Mehr bei Axios und CNBC]

Sony will im boomenden Drohnen-Geschäft an die Spitze. Laut einem Bericht des Handelsblatts will Sony nun mit seiner Marke Airpeak den chinesischen Marktführer DJI bei professionellen Anwendungen überholen. Der Einstieg in das Geschäft mit Drohnen ist im Oktober geplant. Der Konzern fokussiert sich auf neue Drohnen für Lieferungen, Kameraflüge und Vermessungen. Sony ist einer der größten Hersteller von Foto- und Videokameras und bereits eine Größe in Hollywood. [Mehr bei Handelsblatt]

Der Rechtsstreit zwischen Apple und dem Spieleentwickler Epic Games geht weiter. Der für das Spiel Fortnite bekannte Entwickler kündigte in einem am Sonntag veröffentlichten Dokument an, das Urteil eines US-Bundesgerichts vom Freitag anzufechten. Eine Richterin entschied am Freitag, dass Apple Entwickler nicht daran hindern darf, Links in ihre Apps einzubauen, die es Kunden erlauben, außerhalb des App-Stores zu bezahlen. Apple berechnet Spieleentwicklern derzeit Provisionen von bis zu 30 Prozent. [Mehr bei Handelsblatt, Bloomberg, The Information und Wall Street Journal]

Börsengänge: Quizlet, eine KI-Lernplattform, plant den Börsengang fast ein Jahr, nachdem es zum Unicorn wurde. Das in San Francisco ansässige Startup sagt von sich, den Umsatz um 100 Prozent jährlich zu steigern. Sein kostenloser Flashcard-Maker hilft Schülern, sich auf Prüfungen vorzubereiten. Outdoorsy, ein Marktplatz für die Vermietung von Freizeitfahrzeugen, prüft den Börsengang, der bereits im vierten Quartal stattfinden könnte. Das in Texas ansässige Startup arbeitet mit Goldman Sachs an einer möglichen Einreichung. Dabei könnte das Unternehmen mit mehr als einer Milliarde US-Dollar bewertet werden. Es sei möglich, dass sich das Timing noch verändert oder das Unternehmen beschließt, privat zu bleiben, hieß es aber. Chinas führende Podcast- und Audio-App Ximalaya hat seine Pläne für den IPO in den USA eingestellt und wird stattdessen in Hongkong an die Börse gehen. Bereits kommende Woche will das Unternehmen die Unterlagen für eine Notierung in Hongkong einreichen. [Mehr bei Techcrunch, Bloomberg und The Information]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Innerhalb weniger Jahre stieg Elizabeth Holmes zur jüngsten Selfmade-Milliardärin der Welt auf. Nun steht die Theranos-Gründerin vor Gericht und ihr droht eine lange Haftstrafe. Ihre Biotech-Firma war wohl auf Lügen gebaut. Wir haben die Infos zum Prozess. [Mehr bei Gründerszene]

Einen guten Start in die Woche!

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