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LGBTIQ+: 5 einfache Schritte, queere Menschen zu unterstützen

·Lesedauer: 3 Min.

Am Christopher Street Day die Regenbogenfahne zu schwingen, reicht sicherlich nicht aus, um Haltung zu zeigen. So können Sie für die LGBTIQ+-Community auch an den restlichen 364 Tagen im Jahr eine Verbündete sein.

LGBTQ+:
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10 Jahre lang war der ehemalige "Verbotene Liebe"-Star Jo Weil mit seinem Partner Tom bereits liiert, bevor er sich Anfang 2020 dafür entschied, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Für diese mutige Entscheidung bekam der 43-Jährige damals eine Menge Zuspruch und Unterstützung von seinem Umfeld! "Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darüber freue, dass du jetzt endlich frei über deine Liebe zu Tom sprechen kannst!", schrieb der Moderator Thore Schölermann damals auf Instagram.

Und genau diese Unterstützung ist extrem wertvoll. Denn Personen aus der LGBTIQ+-Community haben es per se nicht leicht, müssen oft für ihre Rechte und Anerkennung kämpfen und müssen leider immer noch viel Mut aufbringen, um zu sich stehen zu können. Deshalb ist es umso wichtiger, ihnen ein Verbündeter oder eine Verbündete zu sein – im Englischen auch "Ally“ genannt. Und das können wir für sie tun.

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1. Zuhören

Zuhören statt Reden lautet die Devise! Gehen Sie in den Austausch, um mehr über die Probleme zu erfahren, mit denen LGBTIQ+-Personen täglich konfrontiert werden. Hören Sie den Menschen aktiv zu. Dabei kann es passieren, dass viele unserer Vorstellungen und Meinungen sich als unzutreffend erweisen. Wir müssen aufpassen, dass wir dann nicht plötzlich in die Offensive gehen, um unsere Fehler zu verteidigen. Auch können lieb gemeinte Ratschläge oft nach hinten losgehen. Ein offenes Ohr ist so viel mehr Wert.

2. Bilden

Wissen ist Macht! Zwar verlangt niemand von uns, Experte zu sein, aber: Je mehr wir wissen, desto einfacher wird es uns fallen, als Verbündete:r an der Seite von benachteiligten Gruppen gegen Unterdrückung, Homophobie und Sexismus zu stehen.

3. Aus Fehlern lernen

Testen Sie Ihre eigenen Vorurteile. Ertappen Sie sich, wie gewisse Vorurteile Ihr Verhalten beeinflussen? Wie sind Ihre Reaktionen auf die Probleme der LGBTIQ+- Community? Fakt ist: Jeder ist in einer bestimmten Art und Weise voreingenommen. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Umso wichtiger ist es, sich dessen bewusst zu werden und andere Menschen individuell als das zu sehen, was sie wirklich sind.

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4. Aktiv werden

Wenn wir uns alle trauen, aktiv gegen Mobbing von queeren Personen vorzugehen, ist das ein enorm wichtiger Schritt. Schreiten Sie ein, wenn jemand falsch oder respektlos behandelt wird. Homophobes Verhalten ist leider keine Seltenheit. Wer Zeuge von Mobbing wird, sollte handeln – und zwar als aktive:r Zuschauer:in: Bringen Sie die gemobbte Person nach Möglichkeit aus der Situation an einen sichereren Ort. Versuchen Sie dabei nicht, dem Mobber verbal oder physisch entgegenzutreten. Das schürt die Situation meist an. Aktive Hilfe gilt natürlich auch für Online-Mobbing: Der effektivste Weg, um Feindlichkeiten im Netz zu bekämpfen, besteht darin, die Beiträge zu melden, sobald man sie seht.

5. Fragen Sie sich selbst ...

... , finden Sie es okay, wenn Sie gefragt werden, ob Sie ein Mann oder eine Frau sind? Würden Sie sich mit fremden Personen über Ihre sexuellen Vorlieben austauschen wollen? Würden Sie ein Hetero-Pärchen fragen, ob es sich auch wirklich sicher ist? Würden Sie auch von anderen verlangen, sich als hetero outen zu müssen? Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, hilft einem, (vielleicht unbewusst) unerwünschte Verhaltensweisen zu vermeiden.

Versucht jeder, sich an diese fünf einfachen Schritte zu halten, trägt das enorm dazu bei, dass unsere Gesellschaft toleranter, offener und bunter wird. Und das ist doch ein schönes Gefühl!

Verwendete Quelle: Regenborgenportal.de, Refinery29.com, Spiegel.de

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