Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.396,62
    -20,02 (-0,13%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.006,84
    -10,60 (-0,26%)
     
  • Dow Jones 30

    34.270,29
    -111,84 (-0,33%)
     
  • Gold

    1.868,30
    +30,20 (+1,64%)
     
  • EUR/USD

    1,2162
    +0,0016 (+0,13%)
     
  • BTC-EUR

    34.969,33
    -3.916,86 (-10,07%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.170,76
    -27,16 (-2,27%)
     
  • Öl (Brent)

    66,33
    +0,96 (+1,47%)
     
  • MDAX

    32.124,23
    -16,94 (-0,05%)
     
  • TecDAX

    3.336,41
    +8,61 (+0,26%)
     
  • SDAX

    15.730,77
    +88,34 (+0,56%)
     
  • Nikkei 225

    27.824,83
    -259,67 (-0,92%)
     
  • FTSE 100

    7.032,85
    -10,76 (-0,15%)
     
  • CAC 40

    6.367,35
    -17,79 (-0,28%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.304,44
    -125,54 (-0,93%)
     

Von der Leyen zieht Impfziel vor: Bis Juli 70 Prozent der Erwachsenen

·Lesedauer: 1 Min.

PUURS (dpa-AFX) - Ein Großteil der EU-Bürger kann nach Einschätzung von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen deutlich früher gegen das Coronavirus geimpft werden als ursprünglich gedacht. Sie sei zuversichtlich, dass es im Juli genügend Impfstoff gebe, um 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen, sagte sie bei einem Besuch des Pfizer-Werks im belgischen Puurs. Bislang war dieses Ziel für den 21. September angepeilt.

Zuletzt hatte bereits EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton in Aussicht gestellt, dass bis Mitte Juli ausreichend Impfstoff an die EU-Staaten geliefert werden würde, um rund 70 Prozent der Erwachsenen zu schützen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Freitag, dass auf Basis der Lieferprognosen im Juni mit einem Ende der bisherigen festen Impfreihenfolge in Deutschland zu rechnen sei. Er betonte, gemeint sei "im Verlauf des Juni", nicht ab 1. Juni. Das heiße auch nicht, dass sich im Juni schon alle impfen lassen könnten. Dies werde bis in den Sommer hinein gehen.

Das erste EU-Impfziel hatten Deutschland und viele andere Mitgliedsstaaten deutlich gerissen. Eigentlich sollten bis Ende März mindestens 80 Prozent der Über-80-Jährigen sowie 80 Prozent des Personals in Gesundheits- und Sozialberufen in den EU-Staaten geimpft sein. Doch blieb ein Großteil der Länder deutlich unter diesem Wert.