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Von der Leyen fordert stärkeren Fokus auf Schäden durch Klimawandel

SCHARM EL SCHEICH (dpa-AFX) -EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat auf der Weltklimakonferenz eine stärkere Auseinandersetzung mit den katastrophalen Folgen des globalen Temperaturanstiegs gefordert. "Die Bedürftigsten in den Entwicklungsländern müssen bei der Anpassung an ein raueres Klima unterstützt werden", sagte die deutsche Spitzenpolitikerin am Dienstag im ägyptischen Scharm el Scheich. Es sei an der Zeit, dass die Weltklimakonferenz auch Fortschritte bei der Vermeidung, Minimierung und Bewältigung von Verlusten und Schäden durch den Klimawandel erziele.

Von der Leyen verwies darauf, dass die Europäische Union und ihre 27 Mitgliedstaaten im vergangenen Jahr erneut mehr als 23 Milliarden Euro bereitgestellt haben, um Entwicklungsländer bei der Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen und der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels zu unterstützen. Man rufe andere auf, ebenfalls mehr zu tun, sagte sie.

Grundsätzlich forderte von der Leyen dazu auf, den Klimawandel besser und schneller zu bekämpfen und die aktuelle Energiekrise als "Game-Changer" zu nutzen. "Lasst uns nicht die Straße in die Hölle nehmen", rief sie den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu. Wenn man die Anstrengungen weiter beschleunige, könnten in der EU im kommenden Jahr bei den erneuerbaren Energien zusätzliche Kapazitäten von mehr als 100 Gigawatt geschaffen werden, was einen absoluten Rekord darstellen würde.

"Jede Kilowattstunde Strom, die wir aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind und grünem Wasserstoff generieren, ist nicht nur gut für unser Klima, sondern auch für die Unabhängigkeit und unsere Versorgungssicherheit", sagte von der Leyen. Der globale Süden habe diese Ressourcen in Hülle und Fülle.