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Letzter vermisster Mensch nach Teil-Einsturz von Hochhaus in Florida identifiziert

·Lesedauer: 1 Min.
Gedenkort für die Opfer des Unglücks

Rund einen Monat nach dem Teil-Einsturz eines Hochhauses im US-Bundesstaat Florida haben die Behörden die Leiche des letzten noch vermissten Opfers identifiziert. Dank des "heldenhaften Einsatzes" der Rettungskräfte habe die letzte vermisste Person identifiziert werden können, sagte die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine-Cava, am Montag (Ortszeit). Das Unglück Ende Juni kostete 98 Menschen das Leben.

Nach Angaben der Polizei von Miami-Dade war zuletzt noch eine 54-jährige Frau vermisst worden. Wie die Zeitung "New York Times" unter Berufung auf ihren Bruder berichtete, war sie erst vor kurzem von New York nach Florida gezogen.

97 der 98 Todesopfer waren laut Levine-Cava von den Einsatzkräften tot aus den Trümmern des eingestürzten Hochhauses geborgen worden. Ein weiterer Mensch erlag seinen schweren Verletzungen in einem Krankenhaus. Bis auf einen Teenager, der in den ersten Stunden nach dem Einsturz gerettet werden konnte, gab es in den Trümmern keine Überlebenden.

Das zwölfstöckige Wohngebäude Champlain Towers South war in der Nacht zum 24. Juni teilweise eingestürzt. Die genaue Unglücksursache ist weiterhin unbekannt. Ein Gutachten hatte bereits 2018 "große strukturelle Schäden" an dem 1981 fertiggestellten Gebäude festgestellt.

isd

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