Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.981,91
    +99,61 (+0,72%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.657,03
    +16,48 (+0,45%)
     
  • Dow Jones 30

    31.261,90
    +8,77 (+0,03%)
     
  • Gold

    1.845,10
    +3,90 (+0,21%)
     
  • EUR/USD

    1,0562
    -0,0026 (-0,24%)
     
  • BTC-EUR

    27.740,90
    -1.042,08 (-3,62%)
     
  • CMC Crypto 200

    650,34
    -23,03 (-3,42%)
     
  • Öl (Brent)

    112,70
    +0,49 (+0,44%)
     
  • MDAX

    29.199,95
    +165,84 (+0,57%)
     
  • TecDAX

    3.073,26
    +27,42 (+0,90%)
     
  • SDAX

    13.197,31
    +51,87 (+0,39%)
     
  • Nikkei 225

    26.739,03
    +336,19 (+1,27%)
     
  • FTSE 100

    7.389,98
    +87,24 (+1,19%)
     
  • CAC 40

    6.285,24
    +12,53 (+0,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.354,62
    -33,88 (-0,30%)
     

Lettlands Präsident warnt im Ukraine-Konflikt vor realer Kriegsgefahr

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der lettische Präsident Egils Levits hat den Westen aufgefordert, dem aggressiven Auftreten Russlands mehr entgegenzusetzen. "Dass sich Russland sehr aggressiv gegenüber der Ukraine verhält", sei ein Grund zur Sorge, sagte Levits am Dienstag im Deutschlandfunk. Seit dem Zweiten Weltkrieg habe es nicht mehr eine so reale Kriegsgefahr gegeben.

Levits äußerte sich auch zum ersten persönlichen Treffen zwischen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und seiner deutschen Kollegin Annalena Baerbock am Dienstag in Moskau. Levits wünscht sich, dass als wichtigste Punkte besprochen werden: "Die territoriale Integrität ist unantastbar, und jegliche Aggressionen sollen zurückgehalten werden."

Sanktionen könnten ein Mittel sein könnten, um den Kreml zum Einlenken zu bringen, meinte der lettische Präsident. Wenn der Preis für Russland zu hoch sei, würde sich Russland zurückhalten. Auch die Ostsee-Gasleitung "Nord Stream 2 könnte natürlich ein Mittel sein", so Levits. Das würde zwar auch diejenigen treffen, die Sanktionen verhängten. "Aber wenn man überhaupt den Krieg verhindern will, dann kostet das etwas. Wenn man glaubwürdig sein will, dann kostet das etwas."

Bei Moskaus Argumentation, dass man sich bedroht fühle, könne man nur müde lächeln. Das sei eine "völlig lächerliche vorgeschobene Begründung", um die Aggressionen zu rechtfertigen, erklärte Levits. "Niemand in Deutschland oder in Lettland oder in Frankreich und Amerika glaubt, dass diese Staaten einen Angriff auf Russland planen."

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.