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Leopoldina: Forschung zum Altern mehr fördern und bündeln

·Lesedauer: 1 Min.

HALLE (dpa-AFX) - Die Forschung um das Altern und den Lebensverlauf braucht nach Ansicht von Experten in Deutschland mehr Aufmerksamkeit und finanzielle Unterstützung. Bislang seien vor allem jene Projekte gefördert worden, die sich mit der Entstehung und Behandlung von vorwiegend im Alter auftretenden Krankheiten beschäftigten. Diese Ausrichtung müsse überdacht werden, empfiehlt die Wissenschaftsakademie in ihrem am Mittwoch vorgestellten Report zum Thema "Forschung für die gewonnen Jahre".

Ziel müsse es sein, ein längeres und besseres Leben für den Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes zu ermöglichen. Dafür nötig sei eine engere Zusammenarbeit der Medizin mit den Sozial-, Verhaltens- und Geisteswissenschaften. Bisher würden vor allem einzelne Lebensabschnitte, angefangen von der frühen Kindheit, erforscht. Altern sei aber ein lebenslanger Prozess, mit gesellschaftlichen, psychosozialen und kulturellen Veränderungen, erklärten die Wissenschaftler.

An dem rund 150-seitigen Report haben Experten aus sieben Fachrichtungen gearbeitet. Hintergrund ist der demografische Wandel. Demnach wird es in Deutschland künftig immer mehr ältere Menschen geben. Zugleich sei die durchschnittliche Lebenserwartung gestiegen.