Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 22 Minuten
  • DAX

    15.197,36
    -20,09 (-0,13%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.124,21
    -7,47 (-0,18%)
     
  • Dow Jones 30

    33.550,27
    -68,63 (-0,20%)
     
  • Gold

    1.891,50
    +0,60 (+0,03%)
     
  • EUR/USD

    1,0521
    -0,0055 (-0,5155%)
     
  • BTC-EUR

    25.080,16
    +130,11 (+0,52%)
     
  • CMC Crypto 200

    566,82
    +4,17 (+0,74%)
     
  • Öl (Brent)

    93,82
    +0,14 (+0,15%)
     
  • MDAX

    25.524,77
    -103,98 (-0,41%)
     
  • TecDAX

    2.971,97
    +7,05 (+0,24%)
     
  • SDAX

    12.543,60
    +1,98 (+0,02%)
     
  • Nikkei 225

    31.872,52
    -499,38 (-1,54%)
     
  • FTSE 100

    7.550,98
    -42,24 (-0,56%)
     
  • CAC 40

    7.071,37
    -0,42 (-0,01%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.092,85
    +29,25 (+0,22%)
     

Lemke: Unternehmen müssen sich ökologischen Krisen stellen

BERLIN (dpa-AFX) -Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat an Unternehmen appelliert, ihre Lieferketten mit Blick auf Klimawandel und Umweltkrisen nachhaltiger zu gestalten. Unternehmen müssten Verantwortung für das Lösen der drei großen ökologischen Krisen - Klimakrise, Artensterben und die Verschmutzung des Planeten - übernehmen, sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag in Berlin. Einen Großteil der Umweltauswirkungen verursachten Unternehmen nicht am eigenen Standort, sondern im Rahmen ihrer Lieferketten.

"Gerade global agierenden Unternehmen kommt eine tragende Rolle bei der Bekämpfung von Umweltkrisen zu. Die globalen Lieferbeziehungen sind ein extrem wichtiger Hebel für die Lösung dieser Krisen", sagte Lemke. Konkret könne das bedeuten, dass Unternehmen ihre Lieferketten auf schädliche Umweltauswirkungen überprüfen, ihre CO2-Bilanz berechnen oder Pläne zur Klimaneutralität bereitstellen.

Unternehmerinnen und Unternehmer handeln Lemke zufolge damit auch in ihrem eigenen Interesse. "Denn schon jetzt sind die Folgen der Klimakrise und der Umweltzerstörung für Unternehmen spürbar", sagte sie. Die Einschränkungen bei der Weinernte oder der Schifffahrt durch die Dürre seien beispielsweise schon sehr sichtbar.