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Als Leipzigs Coach Beckham in den Bauch trat

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Als Leipzigs Coach Beckham in den Bauch trat
Als Leipzigs Coach Beckham in den Bauch trat
Als Leipzigs Coach Beckham in den Bauch trat

Es ist 14 Jahre her, seit Jesse Marsch in einem Meisterschaftsspiel gegen LA Galaxy die Sense ausgepackt hat – und niemand Geringeres als David Beckham war der Leidtragende.

Marsch, der damals für Chivas USA auflief, stoppte Beckham mit einem Tritt in den Bauch. Der US-Amerikaner sah daraufhin die Gelbe Karte, ehe Beckham wutentbrannt auf Marsch zustürmte.

“Who the fuck are you?”

“Er fragte ‚Who the fuck are you?’”, erinnerte sich Marsch im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es folgt ein hitziges Wortgefecht, rund um die beiden Streithähne entwickelte sich ein wildes Handgemenge.

Aber wie kam es überhaupt dazu? (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

“Beckham hatte mich vorher zweimal aus meiner Sicht absichtlich im Gesicht getroffen. Ich habe den Schiri gefragt: ‚Unternimmst du etwas dagegen? Nein?’ Dann habe ich mich selbst gewehrt gegen David”, erklärte Marsch seine Reaktion.

Dass Beckham diese Aktion jedoch nicht auf sich sitzen lassen wollte, kann Marsch nachvollziehen. “Er war weltberühmt, ich war Jesse aus Wisconsin und hatte ihn gerade getackelt”, so Marsch.

“Wir waren ja alle froh, dass ein Weltstar wie David Beckham in der MLS spielt und die Liga nach vorn bringt. Aber auf dem Platz ist auf dem Platz.”

Marsch erwartet spannende Saison

Als Trainer ist Marsch derweil nicht so leicht aus der Fassung zu kriegen – seine Karriere geht steil bergauf. Nach Stationen in den USA und in Salzburg steht der 47-Jährige mittlerweile für RB Leipzig an der Seitenlinie.

Für Marsch ist das nicht selbstverständlich: “Ich wollte trotzdem Fußball-Profi werden und wurde Fußball-Profi. Dann war mein Traum, Trainer zu werden. In einer europäischen Top-Liga. Meine Chancen lagen dafür bei 0,0 Prozent. Jetzt bin ich Bundesliga-Trainer bei einem Superverein.”

Mit “Vollgas, Überzeugung, Menschlichkeit und Glück” sei laut Marsch alles möglich.

Mit den Sachsen erwartet der ehemalige Co-Trainer von RB Leipzig nun eine “spannende” Saison. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

“Viele Top-Vereine haben neue Trainer. Alle wollen einen guten Start, wir natürlich auch. Es ist ein Vorteil, dass ich hier schon mal gearbeitet habe. Ich kenne viele Spieler, viele aus dem Staff, die Abläufe. Es ist eine deutsche Phrase, aber sie passt: Wir gehen Schritt für Schritt.”

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