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Marsch zweifelt an Achtelfinal-Wunder

·Lesedauer: 1 Min.
Marsch zweifelt an Achtelfinal-Wunder
Marsch zweifelt an Achtelfinal-Wunder

An ein Überwintern in der Champions League, das einem kleinen Fußball-Wunder gleichkäme, glaubte Jesse Marsch kaum noch.

„Ich weiß nicht, ob es unmöglich ist, aber es ist sehr, sehr schwer“, sagte der Trainer von RB Leipzig nach der unglücklichen 2:3 (1:1)-Niederlage bei Paris Saint-Germain: „Die Europa League muss noch ein Ziel sein, aber wir müssen auch für diese Position kämpfen.“

Nach der dritten Pleite im dritten Spiel ist RB in der Gruppe A punktlos Letzter. Paris und Manchester City sind mit sieben beziehungsweise sechs Zählern weit weg - und auch bis zum FC Brügge auf Europa-League-Platz drei sind es vier Punkte Rückstand. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

„Ohne Punkte kannst du nicht davon reden, dass du weiterkommst“, sagte Abwehrchef Willi Orban, der die Niederlage in Paris als „brutal bitter“ bezeichnete.

Mbappé und Messi bestrafen RB-Fehler

Sein Trainer war in der Analyse der Partie zwiegespalten. Marsch ärgerte sich über „zu viele einfache Fehler“, welche den Pariser Superstars Kylian Mbappé (9.) und Lionel Messi (67./74, Foulelfmeter) erlaubten, das Spiel zu entscheiden.

Und dennoch pries der Coach seine Mannschaft für die intensive Arbeit gegen den Ball und tolle Momente im Angriff. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Nicht nur bei den Toren von Andre Silva (28.) und Nordi Mukiele (57.) begeisterte Leipzig mit schnellem Offensivfußball, RB hielt über weite Strecken mit dem millionenschweren Star-Ensemble gut mit.

„Wir müssen fast eine perfekte Leistung abliefern, um eine Chance zu haben“, lobte Marsch: „Und was wirklich überragend ist: Das haben wir fast geschafft.“

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