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LBBW mit Milliardengewinn im Krisenjahr 2022

STUTTGART (dpa-AFX) -Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat 2022 der Krise getrotzt: Ungeachtet der schwierigen Lage an den Finanzmärkten und der Unruhe infolge des Ukraine-Kriegs steigerte die größte deutsche Landesbank im vergangenen Jahr ihr Konzernergebnis vor Steuern um zehn Prozent auf 901 Millionen Euro, wie Vorstandschef Rainer Neske am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Dies sei zugleich der höchste operative Gewinn seit dem Jahr 2006.

Die zum 1. Juli 2022 vollzogene Übernahme des Immobilienfinanzierers Berlin Hyp ist darin nicht enthalten. Mit der Übernahme fiel ein einmaliger Sondereffekt in Höhe von 972 Millionen Euro an. Dadurch erhöhte sich das Vorsteuerergebnis auf gut 1,87 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr erwartet der Vorstand einen Vorsteuergewinn "im oberen dreistelligen Millionenbereich".

Die Übernahme der Berlin Hyp von der Landesbank Berlin Holding AG sei ein wichtiger Meilenstein gewesen, bilanzierte Neske: "Wir haben unsere selbstgesteckten Ziele deutlich übertroffen und die Bank zugleich strategisch weiterentwickelt." Unter dem Strich erzielte die LBBW im vergangenen Jahr gut 1,5 Milliarden Euro Gewinn nach 418 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle blieb mit 239 Millionen Euro fast unverändert auf Vorjahresniveau. Darin sind den Angaben zufolge zusätzliche 206 Millionen Euro für mögliche zukünftige Risiken enthalten.

Die Landesbank Baden-Württemberg gehört zu 40,5 Prozent dem Sparkassenverband Baden-Württemberg, zu knapp 25 Prozent dem Land Baden-Württemberg, zu fast 19 Prozent der Stadt Stuttgart und zu 15,5 Prozent der Landesbeteiligungen Baden-Württemberg GmbH. Die Eigentümer sollen von der guten Geschäftsentwicklung profitieren: Geplant ist eine Ausschüttung von 240 Millionen Euro.