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Laut einer Studie von Cogo würden 4,6 Millionen mehr britische Bankkunden umweltbewusstere Kaufentscheidungen treffen, wenn sie über Nachhaltigkeit informiert würden

  • Mit einer neuen Online-Verhaltensstudie hat Cogo, ein auf das Klimabilanzmanagement spezialisiertes Unternehmen, die Einstellung britischer Verbraucher zur Nachhaltigkeit in Zeiten der Lebenshaltungskostenkrise untersucht.

  • 64 Prozent der Befragten sind motiviert, finanzielle und CO2-sparende Maßnahmen zu ergreifen, wenn man ihnen Daten zur CO2-Belastung vorlegt, im Vergleich zu 55 Prozent der Befragten, wenn man ihnen nur die finanziellen Einsparungen aufzeigt. Dies entspricht 4,6 Millionen britischen Bankkunden, die mit größerer Wahrscheinlichkeit nachhaltiger leben würden.

  • Allerdings kennen nur 16 Prozent der Befragten die Finanzierungsmöglichkeiten, mit denen sie ihr Leben nachhaltiger gestalten könnten.

  • Jede/r Vierte (23 Prozent) würde gerne mehr Informationen über Finanzierungsmöglichkeiten für umweltfreundliche Maßnahmen von seiner/ihrer Bank erhalten.

LONDON, March 29, 2023--(BUSINESS WIRE)--Wenn es darum geht, sich für einen umweltfreundlicheren Lebensstil zu entscheiden, übertrifft die Motivation, dabei eine nachhaltige Entscheidung zu treffen, die Motivation, finanzielle Einsparungen zu erzielen, so eine neue Verhaltensstudie des auf das Klimabilanzmanagement spezialisierten Unternehmens Cogo. Die Studie zeigte, dass 64 Prozent der Befragten handeln würden, wenn man ihnen die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf die CO2-Bilanz aufzeigen würde. Im Vergleich dazu würden nur 55 Prozent der Befragten handeln, wenn man ihnen nur die finanziellen Einsparungen derselben Maßnahmen aufzeigen würde. Dieser Unterschied von 9 Prozent entspricht rund 4,6 Millionen britischen Bankkunden*.

„Diese Ergebnisse überraschten uns", so Emma Kisby, CEO von Cogo in der Region EMEA (Europa, Naher und Mittlerer Osten, Afrika). „Sie zeigen uns, dass die Menschen selbst in Zeiten der Lebenshaltungskostenkrise sich zum Handeln inspirieren lassen, wenn sie erkennen, wie eine Änderung ihrer Gewohnheiten nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schont.

Wir hatten erwartet, dass finanzielle Einsparungen eine starke Motivation darstellen würden und dass die CO2-Daten diese Motivation durch ein emotionales Element verstärken würden. Was wir aber tatsächlich festgestellt haben, ist Folgendes: Wenn es darum geht, ihren Lebensstil nachhaltig zu verändern, tun die Menschen dies eher aus altruistischen Gründen als aus rein finanziellen Gründen, auch wenn viele den Gürtel enger schnallen müssen."

Besonders deutlich war dieser Effekt bei Maßnahmen, die entweder wenig Geld sparen (Wechsel zu einem Anbieter erneuerbarer Energien, Wäsche bei 30 °C statt bei 40 °C waschen) oder die mit Vorlaufkosten verbunden sind (Umstieg auf ein Elektroauto, Dachdämmung).

Mangelnde Informationen über Finanzierungsmöglichkeiten für umweltfreundliche Maßnahmen halten Verbraucher zurück

Doch selbst unter den klimabewussten Verbrauchern herrscht ein Informationsdefizit über nachhaltige Finanzprodukte, die bereits von vielen Großbanken angeboten werden. Nur 16 Prozent der Befragten kennen die finanziellen Möglichkeiten, die ihrem Haushalt zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit verhelfen könnten.

Jeder vierte Befragte (23 Prozent) möchte von seiner Bank mehr über Finanzierungsmöglichkeiten erfahren. Die am häufigsten nachgefragten Optionen waren grüne Kredite, Hypotheken, Anleihen und Fördermittel. Finanzielle Einsparungen können ein Anreiz für Klimaschutzmaßnahmen sein. Doch eine effiziente Möglichkeit, die Menschen zur Senkung von Umweltbelastungen zu motivieren, ist das Vorlegen von Daten über CO2-Einsparungen. Da Banken über Transaktionsdaten verfügen, können sie ihre Kunden über die mit ihren Ausgaben verbundenen CO2-Emissionen informieren. Der erste Schritt besteht darin, den Kunden mitzuteilen, wo ihre Ausgaben die größten Umweltbelastungen verursachen, und dann Funktionen anzubieten, die es den Kunden ermöglichen, diese Umweltbelastungen im zeitlichen Verlauf zu verfolgen.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass bei den Verbrauchern eine potenzielle Nachfrage nach mehr Unterstützung in Bezug auf nachhaltige Maßnahmen vorliegt, die Vorlaufkosten mit sich bringen, die sich in Zeiten der Lebenshaltungskostenkrise jedoch nur wenige leisten können. Die Studie von Cogo hat gezeigt, dass 68 Prozent der Verbraucher sich in Bezug auf ihre finanzielle Situation unsicher fühlen, so dass die Banken eine klare Chance haben, gegen diese Unsicherheit anzugehen.

Banken verpassen entscheidende Chance für nachhaltiges Banking

„Es ist klar, dass sich viele Verbraucher nicht ausreichend unterstützt fühlen, um nachhaltig zu handeln, wenn es um die entsprechenden Finanzprodukte geht", so Emma Kisby. „Banken liefern wichtige Dienstleistungen, und die meisten von uns haben regelmäßig mit ihnen zu tun, denn fast jeder hat ein Bankkonto. Das bedeutet, dass die Bank eigentlich der ideale Ort ist, um sich über die Klimafolgen von Ausgaben und anderen finanziellen Entscheidungen zu informieren.

Die Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigen Bankangeboten steigt, und die Rolle der Finanzdienstleistungen bei der Klimakrise – und bei deren Lösung – wird zunehmend verstanden. Banken müssen sich auf das Zeitalter des bewussten Verbrauchers vorbereiten und daran arbeiten, ihre Produkte und Dienstleistungen auf ein nachhaltiges Bankwesen und ein nachhaltiges Leben auszurichten. Sie können sich einen Vorsprung verschaffen, indem sie Finanzlösungen auf die Klimaschutzmaßnahmen zuschneiden, zu denen ihre Kunden am ehesten bereit sind."

Eine frühere Studie von Cogo zeigte, dass 48 Prozent der britischen Nutzer mobiler Bankdienstleistungen es ausdrücklich begrüßen würden, wenn ihre Bank sie dabei unterstützen würde, umweltfreundlichere Kaufentscheidungen zu treffen.

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Anmerkungen zur Methodik der Studie

2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Datenerhebung vom 22. Dezember 2022 bis zum 09. Januar 2023 durch Prolific. Die Teilnehmer wurden repräsentativ für die britische Bevölkerung ausgewählt.

Den Teilnehmer wurden vier zufällig ausgewählte Bedingungen zugeteilt. Allen Teilnehmern wurde die gleiche Liste von Klimaschutzmaßnahmen (in zufälliger Reihenfolge) vorgelegt, jedoch erhielten die Teilnehmer bei den verschiedenen Bedingungen unterschiedliche Informationen über die jeweiligen Klimaschutzmaßnahmen.

Mit der Studie wurde getestet, wie die Darlegung finanzieller Einsparungen bzw. CO2-Einsparungen in verschiedenen Kombinationen die Absicht der Menschen verändert, nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen, wie z. B. den Umstieg auf erneuerbare Energien oder die Installation einer Dachisolierung. Zu jeder vorgeschlagenen Maßnahme wurden die Teilnehmer gebeten, ihre Bereitschaft anzugeben, die Maßnahme ausgehend von den bereitgestellten Informationen durchzuführen.

*4,6 Millionen Bankkunden in Großbritannien:

Laut dem britischen Office for National Statistics betrug die Gesamtbevölkerung Großbritanniens über 16 Jahre rund 52,7 Millionen. Etwa 97 Prozent der Einwohner besitzen ein Girokonto, was etwa 51,1 Millionen Menschen entspricht (Quelle: statista, Juni 2018). 9 Prozent von 51,1 Millionen sind 4,6 Millionen.

Über Cogo

Cogo ist ein Produkt für das Klimabilanzmanagement, das Privatpersonen und Unternehmen dabei unterstützt, ihren Einfluss auf das Klima zu messen, zu verstehen und zu reduzieren. Cogo arbeitet mit einigen der größten Banken der Welt zusammen, um in deren Banking-Anwendungen führende CO2-Tracking-Funktionen zu integrieren.

Cogo nutzt wegweisende Modelle, um die Kohlendioxidemissionen in lokalen Märkten präzise zu messen, und modernste verhaltenswissenschaftliche Techniken, um die Kunden zu nachhaltigeren Entscheidungen zu bewegen.

Cogo arbeitet derzeit mit zwölf Banken zusammen und plant, diese Zahl in den kommenden zwölf Monaten zu verdoppeln. Cogo wurde 2016 gegründet, beschäftigt heute mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in 12 Ländern in Europa und in der Region Australasien tätig (darunter in Großbritannien, den Niederlanden, in Neuseeland, Australien, Japan und Singapur).

Seit seiner Gründung hat Cogo mehr als 12,5 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln eingeworben.

Weitere Informationen über Cogo finden Sie unter cogo.co.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20230329005136/de/

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