Deutsche Märkte schließen in 3 Stunden 17 Minuten
  • DAX

    15.414,52
    +159,19 (+1,04%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.016,03
    +22,60 (+0,57%)
     
  • Dow Jones 30

    34.035,99
    +305,10 (+0,90%)
     
  • Gold

    1.780,40
    +13,60 (+0,77%)
     
  • EUR/USD

    1,1989
    +0,0013 (+0,11%)
     
  • BTC-EUR

    50.764,29
    -1.575,61 (-3,01%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.354,15
    -26,80 (-1,94%)
     
  • Öl (Brent)

    63,58
    +0,12 (+0,19%)
     
  • MDAX

    33.249,01
    +241,74 (+0,73%)
     
  • TecDAX

    3.527,62
    +10,38 (+0,30%)
     
  • SDAX

    16.098,36
    +137,68 (+0,86%)
     
  • Nikkei 225

    29.683,37
    +40,68 (+0,14%)
     
  • FTSE 100

    7.019,40
    +35,90 (+0,51%)
     
  • CAC 40

    6.258,76
    +24,62 (+0,39%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.038,76
    +180,92 (+1,31%)
     

Laschet ruft Union nach Wahldesaster zum Kampf ums Kanzleramt auf

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - CDU-Chef Armin Laschet hat seine Partei nach ihrem Desaster bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung vor der Bundestagswahl aufgerufen. Es sei nicht gottgegeben, dass die CDU den Bundeskanzler stelle, sagte Laschet nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern am Montag in einer digitalen Vorstandssitzung seiner Partei. Demnach forderte er: "Wir müssen kämpfen."

Zugleich kritisierte Laschet nach diesen Informationen erneut das Verhalten einiger Abgeordnete in der Maskenaffäre der Union. Das Gemeinwohl müsse wieder prägend sein für ein Mandat. Wenn jemand Maskenverkäufer sein wolle, solle er das tun - aber ohne Mandat. Als Reaktion auf die Maskenaffäre wollte der Vorstand einen Verhaltenskodex für Amts- und Mandatsträger bis hinunter auf die kommunale Ebene beschließen. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung über den Kodex berichtet.

Sechs Monate vor der Bundestagswahl hatte die CDU am Sonntag in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz historisch schlechte Ergebnisse eingefahren. In Südwesten war die bisher mitregierende CDU in ihrer einstigen Hochburg auf das schlechteste Ergebnis in ihrer Geschichte gestürzt. Sie erreichte nur noch 24,1 Prozent, 2,9 Prozentpunkte weniger als 2016. In Rheinland-Pfalz rutschte sie von 31,8 auf 27,7 Prozent ab - auch dies war das historisch schlechteste Resultat im Land.