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Laschet rechnet mit Beteiligung von Vermietern an CO2-Kosten

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Auch Vermieter müssen nach Angaben von CDU-Chef und Unionskanzlerkandidat Armin Laschet damit rechnen, künftig an den Zusatzkosten durch den CO2-Preis auf Öl und Gas beteiligt zu werden. "Die jetzige Lösung, dass der Vermieter quasi gar nichts leistet, wird keinen Bestand haben", sagte Laschet am Sonntag im ARD-"Sommerinterview". In der Kürze sei nur keine andere Lösung denkbar gewesen, fügte er hinzu.

Die Bundesregierung hatte Mitte Mai einen Kompromiss verkündet: Künftig sollten Vermieter die Hälfte der Kosten für den seit 1. Januar geltenden CO2-Preis tragen. Für den Kompromiss hatte die SPD monatelang gekämpft. Das Vorhaben scheiterte aber schließlich am Veto der Unionsfraktion im Bundestag, so dass Mieterinnen und Mieter die Zusatzkosten vorerst weiter alleine tragen müssen.

Man brauche eine Lösung, die beiden gerecht werde, sagte Laschet. Er wies darauf hin, dass Vermieter oft Menschen seien, die ein einziges Haus hätten. "Das ist deren Altersvorsorge und deshalb muss auch das sozial gerecht gelöst werden."

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