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Laschet hat bereits in der Wahlnacht mit Lindner Gespräche geführt – und will am Montag mit Baerbock reden

·Lesedauer: 1 Min.

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat nach eigenen Angaben bereits am Wahlsonntag mit FDP-Chef Christian Lindner ein langes Gespräch über mögliche Sondierungen für eine Regierungsbildung geführt. Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen kündigte Laschet am Montag in einer Sitzung des CDU-Vorstands in Berlin zudem an, er werde am selben Tag auch mit Grünen-Chefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sprechen. Über Inhalte des Gesprächs mit Lindner wurde zunächst nichts bekannt.

„Wir stehen bereit für andere Konstellationen, wenn eine Ampel nicht klappt.“

Laschet betonte demnach im CDU-Vorstand: "Aus dem Wahlergebnis kann niemand einen Regierungsanspruch ableiten, das habe ich am Sonntag auch nicht gesagt." Der CDU-Chef wurde mit den Worten zitiert: "Wir stehen bereit für andere Konstellationen, wenn eine Ampel nicht klappt." Dafür müsse man sich als Union vorbereiten und sich bereithalten. Laschet soll ebenfalls persönliche wie organisatorische Fehler im Wahlkampf eingeräumt haben. Egal ob die CDU regiere oder nicht, müssten die Fehler aufgearbeitet werden.

Nach der Bundestagswahl, bei der die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz führende Kraft geworden war, wollen zunächst Grüne und FDP darüber beraten, mit wem Gespräche über eine Regierungsbildung sinnvoll seien. Möglich ist neben einer Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP auch ein sogenanntes Jamaika-Bündnis (benannt nach den Flaggenfarben schwarz, grün, gelb von Jamaika) der Union gemeinsam mit Grünen und FDP. Die Union holte am vergangenen Sonntag ihr historisch schlechtestes Bundestagswahlergebnis ein und stürzte von 32,9 auf 24,1 Prozent ab.

dpa/tf

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