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Laschet über Merkel-Aussagen bei Anne Will: Habe mich nicht gefreut

·Lesedauer: 1 Min.

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - CDU-Chef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat eingeräumt, dass er sich über die Kritik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an ihm in der Sendung "Anne Will" (ARD) "nicht gefreut" habe. Dennoch nahm er die Kanzlerin in Schutz: "Ich bin sicher, sie wollte damit keinen Schaden auslösen", sagte Laschet in einem emotionalen Dialog mit ZDF-Moderator Markus Lanz.

Lanz hatte in seiner Talkshow am Dienstagabend die Sätze Merkels in der ARD noch einmal eingespielt. Die Kanzlerin hatte auf erneutes Nachhaken Anne Wills Laschet einen Verstoß gegen die besprochene Notbremse attestiert. Auch wenn er damit nicht der einzige Landeschef sei. "Anne Will hat sehr geschickt, sehr auf den Punkt drei mal nachgefragt und daraus ist das entstanden", sagte Laschet bei Lanz.

Warum die Kanzlerin ausgerechnet NRW benannt habe, könne nur Merkel selbst sagen: "Laden Sie sie ein, hier ist bestimmt noch ein Stuhl frei", so ein sichtlich ungeduldiger Laschet zu Lanz. Auf die Frage, ob er mit der Kanzlerin nach "Anne Will" telefoniert habe, wollte Laschet nicht antworten: "Sie können aber sicher sein, dass die Sache zwischen uns besprochen ist".

In den Sozialen Medien sorgte Lanz, der bei Laschet nicht locker ließ, für viel Resonanz: "Laschet bei #Lanz ist wie Wurzelbehandlung ohne Betäubung", twitterte der Satiriker Jan Böhmermann während der Sendung am Dienstagabend. Am Mittwochvormittag war der Hashtag #Lanz auf Platz 1 der meistgenutzten bei Twitter in Deutschland.