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Land unter in Teilen Europas - Erdrutsch zerstört Gebäude in der Schweiz

Heftiger Regen hat im Norden und im Zentrum Italiens zu Erdrutschen und Überschwemmungen geführt. Die Feuerwehr musste zu über hundert Einsätzen ausrücken.

Verantwortlich für die Unwetter ist das Tiefdruckgebiet Poppea, das besonders in der Lombardei und in Piemont schwer Schäden verursachte. Betroffen waren auch die Großstädte Mailand und Genua. Für Teile Südtirols galt vorübergehend ein Katastrophenwarnung.

Spektakuläre Ziegenrettung

Eine groß angelegte Rettungsaktion fand für eine Ziegenherde statt, die im Fluss Strona in Piemont in Not geraten war. Drei Bergungsteams seilten sich von einer Brücke ab, um die Ziegen einzeln auf dem Luftweg zu retten. Die fünfzehn Tiere konnten wohlbehalten von ihrem Besitzer in Empfang genommen werden.

Erdrutsch in der Schweiz

Im Schweizer Kanton Glarus zerstörte ein gewaltiger Erdrutsch ein halbes Dutzend Gebäude in Schwanden. Hundert Bewohner:innen mussten ihre Häuser verlassen. Die Erdmassen erstreckten sich über eine Länge von 400 Metern. Verletzt wurde niemand, es entstand aber hoher Sachschaden.

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Zuvor waren auch über weiten Teilen der Schweiz heftige Regenfälle niedergegangen. Bereits vor einer Woche waren in dem Gebiet in Schwanden große Mengen Fels und Gestein abgerutscht. In der Folge durften einige Gebiete nicht mehr betreten werden. Diese Gefahrenzone wurde jetzt ausgeweitet.

Im Tessin regnet es praktisch seit Freitag ununterbrochen und bis kommenden Mntag ist dort mit weiterem, teils heftigem Niederschlag zu rechnen. Dr Fluss Brenno trat über die Ufer, eine Straße in Malvaglia musste deshalb gesperrt werden.

Pegel in Österreich gehen zurück

In Österreich verwandelte sich der berühmte Gasteinerfall in eine Schlammlawine. Generell hat sich dort die Unwetterlage aber stabilisiert, vor allem im Westen des Landes gingen die Pegel zurück. Die Hochwasserlage am Rhein in Vorarlberg hat sich am Dienstagnachmittag entspannt, die Feuerwehr musste nicht eingreifen. Auch am Innn und an der Salzach gingen die Pegel zurück.

Fluten in Slowenien

Ungleich dramatischer waren die Wetterverhältnisse in Teilen Sloweniens. Speziell in der Hauptstadt Ljubljana und in Gebieten an der Küste verursachte Hochwasser schwere Sachschäden und Verkehrsbehinderungen.

In Ljubljana mussten mehrere Straßen gesperrt werden, U-Bahn-Linien wurden vorübergehend stillgelegt.