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Lage der Automobilbranche verschlechtert sich

·Lesedauer: 1 Min.
Mitarbeiter fertigen ein Auto in einem VW-Werk in Zwickau (AFP/Hendrik Schmidt)

Die Lage der Automobilunternehmen in Deutschland hat sich im August verschlechtert. Der entsprechende Wert in der aktuellen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts rutschte von 56,4 auf 28,8 Punkte ab und somit auf den schlechtesten Wert seit April, wie das Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte. "Das zeigt, dass die Autobranche nach wie vor unter Lieferengpässen von Vorprodukten leidet, insbesondere bei Chips", erklärte der Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik, Oliver Falck.

Der Blick in die Zukunft fiel demnach verhalten optimistisch aus: Die Erwartungen der Unternehmen verbesserten sich leicht, auf 7,1 Punkte nach 6,7 Punkten im Vormonat. Die Pläne für die Produktion hellten sich ebenfalls auf und stiegen von 24,3 auf 34,8 Punkte. Auch die Exporterwartungen verbesserten sich von 8,6 auf 15,1 Punkte.

Die Nachfrage nach Autos ging laut der Konjunkturumfrage jedoch deutlich zurück. Sie erreichte im August 6,7 Punkte, im Juli waren es noch 24,8.

Auch die Lieferengpässe machten sich indes in den Lagern der Automobilhersteller bemerkbar: Ihre Fertigwarenlager beurteilten die Firmen im August mit minus 42,1 Punkten, nach minus 33,3 Punkten im Juli.

Für die Beschäftigten der Autobranche blieben die Aussichten laut Ifo-Institut verhalten: Die Beschäftigungserwartung sank in den negativen Bereich, von plus 6,2 Punkten im Vormonat auf minus fünf im August. Diese Schwankungen spiegelten auch den "tiefgreifenden Strukturwandel" wider, in dem sich die Automobilbranche befinde, erklärte Falck.

fho/jm

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