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Lacoste kommt ganz in Schweizer Hand

Paris (dapd). Die französische Modemarke Lacoste kommt praktisch ganz in Schweizer Hand. Mehrere Mitglieder der Lacoste-Familie entschieden sich, ihre Anteile von zusammen 28 Prozent der Schweizer Gruppe Maus Frères zu verkaufen, wie Sophie Lacoste Dournel am Mittwoch mitteilte. "Mit großer Trauer" gebe sie die Anteile an der von ihrem Großvater gegründeten Firma auf, erklärte die Verwaltungsratsvorsitzende, die sich zunächst gegen einen Verkauf gewehrt und darüber sogar einen Rechtsstreit gegen ihren eigenen Vater Michel provoziert hatte.

Das für seine T-Shirts mit dem Krokodil auf der Brust bekannte Modeunternehmen war ohnehin schon mehrheitlich in Schweizer Besitz, nachdem Michel Lacoste seinen Anteil von 30 Prozent im Oktober an die Maus-Gruppe verkauft hatte. Maus, zu dem auch die Kleidermarke Aigle gehört, kostet die ganze Transaktion nach eigenen Angaben mindestens eine Milliarden Euro.

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