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Labordaten zeigen: Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna wirken wohl gegen indische Varianten

·Lesedauer: 2 Min.

Die indische Coronavirus-Variante B.1.617 wurde zuletzt von der WHO als "besorgniserregend" eingestuft. In Indien sorgte die Mutation für rasant steigende Infektions- und Todeszahlen in der Bevölkerung. B.1.617 wurde auch bereits in Dutzenden weiteren Ländern nachgewiesen – darunter auch in Deutschland. Wirken die zugelassenen Vakzine gegen die Mutation? Eine neue US-Studie gibt wohl Entwarnung: Die Corona-Impfstoffe von Biontech und Moderna sind demnach auch gegen die indischen Varianten wirksam, wie "ntv" berichtet.

Die Vakzine sind der Studie zufolge sowohl gegen B.1.617 als auch gegen die in Indien neu auftretende Variante B.1.618 wirksam. "Wir haben festgestellt, dass die Antikörper des Impfstoffs zwar ein wenig schwächer gegen die Varianten wirken, aber nicht so sehr, dass es unserer Auffassung nach große Auswirkungen auf die Schutzfähigkeit der Impfstoffe hätte", sagte Nathaniel Landau, einer der Verfasser der Studie.

Die Ergebnisse der Studie von der New York University wurden als Preprint veröffentlicht – also noch nicht durch weitere Fachexperten begutachtet. Die Aussagekraft der Studienergebnisse ist daher noch nicht vollständig belegt.

Für AstraZeneca noch nicht genügend Daten

In der Untersuchung wurden bereits geimpften Menschen Blutproben entnommen. Die Proben wurden dann unter Laborbedingungen den künstlich hergestellten Viruspartikeln ausgesetzt. Die Zahl der Antikörper fiel demnach bei den indischen Varianten zwar geringer aus, die Vakzine sollen trotzdem ausreichend Schutz bieten, heißt es. Auch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA geht bisher davon aus, dass die Impfstoffe von Moderna und Biontech in der Lage sind, die Corona-Mutanten aus Indien zu neutralisieren.

Das Robert Koch-Institut äußerte sich zu den neuen Varianten aus Indien ebenfalls, wie die "Tagesschau" berichtet: "B.1.617 zeichnet sich durch Mutationen aus, die mit einer reduzierten Wirksamkeit der Immunantwort in Verbindung gebracht werden, wobei erste laborexperimentelle Daten darauf hindeuten, dass die Impfstoffwirksamkeit nicht substanziell beeinträchtigt ist." Für eine sichere Einschätzung der Wirksamkeit des Imfpstoffes von AstraZeneca werden noch weitere Daten aus dem Einsatz des Impfstoffs in Indien benötigt, heißt es weiter.

Zuvor wurden von der WHO nur die britischen, südafrikanischen und brasilianischen Mutationen als "besorgniserregend" eingestuft. "Es liegen Informationen vor, die auf eine erhöhte Übertragbarkeit hinweisen", begründete die WHO-Expertin und Epidemiologin Maria Van Kerkhove kürzlich die Entscheidung, auch B.1.617 hier einzustufen.

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