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L’Osteria: „Wir halten das durch“

Während die Restaurantkette Vapiano zahlungsunfähig ist, geht Wettbewerber L’Osteria davon aus, die Corona-bedingten Umsatzausfälle zu überstehen.

Während die Restaurantkette Vapiano zahlungsunfähig ist, geht Wettbewerber L’Osteria davon aus, die Corona-bedingten Umsatzausfälle zu überstehen.

„Wir halten das durch“, sagte Mirko Silz, Vorstandschef der Restaurantkette der WirtschaftsWoche, „aber der Markt wird nach Corona sicherlich anders aussehen als zuvor.“

L’Osteria betreibt nach eigenen Angaben 124 Restaurants in acht Ländern, davon 102 in Deutschland. Mehr als 6000 Mitarbeiter arbeiten für die Restaurants der Kette. „Unser Fahrplan für die kommenden Wochen ist klar: Striktes Kostenmanagement, mit den Mitarbeitern kommunizieren und das Liefergeschäft hochfahren, um Umsatzausfälle zu begrenzen“, kündigte Silz an.

Neben den generellen Folgen für die Gastronomie würden der Branche auch die regional abweichenden Regelungen im Umgang mit Corona zu schaffen machen, kritisierte Silz.

„Momentan haben die Länder und Kommunen ganz unterschiedliche Auflagen erlassen, die wir individuell umsetzen müssen“, so Silz. Das mache es für das Unternehmen, die Mitarbeiter und Gäste nicht einfacher.

Lesen Sie hier die ganze Geschichte: Cafés und Restaurants erleben einen beispiellosen Einbruch ihres Geschäfts. Das erste Virus-Opfer ist die ohnehin angeschlagene Restaurantkette Vapiano, die sich am Freitag für zahlungsunfähig erklärte.