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Länder-Leitlinien für Unterricht mit ukrainischen Schülern

BERLIN (dpa-AFX) - Mehr als 100 000 ukrainische Schülerinnen und Schüler sind seit dem russischen Überfall schon an Schulen in Deutschland aufgenommen worden - nun haben die Kultusminister der Länder gemeinsame Leitlinien für den Unterricht verabschiedet. Diese sollen zunächst bis zu den Sommerferien gelten, wie die Kultusministerkonferenz (KMK) am Mittwoch mitteilte.

Auch für ukrainische Kinder und Jugendliche gilt demnach die Schulpflicht. Einig sei man sich darin, dass das Erlernen der deutschen Sprache und die Integration in das deutsche Schulsystem Priorität hätten und dass der Online-Unterricht der ukrainischen Seite, nach ukrainischen Vorgaben oder mit ukrainischen Lehrwerken, grundsätzlich nur als flankierende Maßnahme zu betrachten sei, hieß es von der KMK.

Dem Wunsch der ukrainischen Regierung nach ukrainischen Lerninhalten als auch dem Erwerb der deutschen Sprache und der Integration in das deutsche Schulsystem Rechnung zu tragen, sei eine besondere Herausforderung. "Wir integrieren Kinder und Jugendliche zügig in ein schulisches Umfeld", sagte KMK-Präsidentin Karin Prien (CDU). Das gebe ihnen Sicherheit und etwas Normalität, während dieser Ausnahmesituation.

Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin sprach außerdem von hunderten ukrainischen Lehrkräften, die bereits in Schulen in Deutschland eingesetzt würden. Laut KMK geschieht das unbürokratisch, etwa mit Hilfe von Selbsterklärungen, die an Stelle eines Führungszeugnisses oder "fluchtbedingt fehlender Ausbildungsnachweise" vorgelegt werden könnten.

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