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KWS Saat kämpft mit schwachem Maisgeschäft - Höherer Verlust im ersten Halbjahr

EINBECK (dpa-AFX) -KWS Saat DE0007074007 ist im ersten Geschäftshalbjahr 2023/24 tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Saatguthersteller hatte enorm mit belastenden Währungseffekten zu kämpfen. Zudem schwächelte das Segment Mais unter anderem witterungsbedingt, aber auch wegen des planmäßigen Ausstiegs aus dem Vertrieb von Sojabohnensaatgut in Brasilien. Hinzu sei in dem Bereich ein rückläufiges US-Geschäft gekommen, teilte der Saatguthersteller am Donnerstag in Einbeck mit. Selbst mit deutlichen Zuwächsen in den Segmenten Getreide und Zuckerrüben ließ sich diese schwache Entwicklung nicht mehr abfedern.

Konzernweit ging in den ersten sechs Monaten bis Ende Dezember der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf knapp 519 Millionen Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug minus 96,4 Millionen Euro, nach minus 71,9 Millionen vor einem Jahr. Unter dem Strich erhöhte sich der Verlust auch wegen höherer Steuern auf knapp 109 Millionen, hier lag der Vorjahreswert noch bei minus 79,5 Millionen Euro. Das erste Halbjahr ist bei KWS Saat in der Regel aus saisonalen Gründen schwach. Der Vorstand hält deshalb an seinen bisherigen Jahresprognosen fest.