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Das gab es in 73 Jahren noch nie

Das gab es in 73 Jahren noch nie
Das gab es in 73 Jahren noch nie

US-Radprofi Sepp Kuss steht unmittelbar vor dem Gesamtsieg bei der 78. Vuelta a Espana - und einem historischen Moment im Radsport!

Nie zuvor in 73 Jahren, in denen die drei großen Landesrundfahrten in einem Kalenderjahr stattgefunden haben, hatte ein Team den Giro d‘Italia, die Tour de France und die Vuelta gewonnen. Nun schreibt das niederländische Team Jumbo-Visma mit dem nie dagewesenen Dreifach-Coup Geschichte.

Kuss‘ slowenischer Teamkollege Primoz Roglic hatte im Mai den Giro gewonnen, der Däne Jonas Vingegaard triumphierte im Juli nach einem zeitweise epischen Duell mit Tadej Pogacar zum zweiten Mal bei der Tour de France.

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Nun rundet Kuss, bei Giro und Tour Edelhelfer der jeweiligen Sieger, das Triple ab: Beim Sieg des Niederländers Wout Poels (Bahrain-Victorious) auf der vorletzten Etappe in Guadarrama verteidigte der 29-Jährige das Rote Trikot souverän. Beim Finale am Sonntag in Madrid wird der Spitzenreiter traditionell nicht mehr attackiert.

Vuelta Kuss, Vingegaard und Roglic setzen Zeichen bei Zieleinfahrt

Auf dem mit 207,8 km längsten Teilstück mit zehn giftigen Bergwertungen der 3. Kategorie siegte Poels aus einer Spitzengruppe heraus hauchdünn vor dem Belgier Remco Evenepoel (Soudal-Quick Step) und verhinderte damit den vierten Tagessieg des noch amtierenden Vuelta-Champions.

Eine starke Leistung zeigte Lennard Kämna (Wedel/Bora-hansgrohe), der ebenfalls zur Fluchtgruppe gehörte, als Achter aber seinen zweiten Etappenerfolg verpasste.

Kuss, der mit 10:37 Minuten Rückstand ins Ziel kam, wehrte mit der Hilfe von Vingegaard und Roglic alle Angriffsversuche ab - das Trio fuhr Arm in Arm über die Ziellinie. Es war eine symbolische Geste, die auch eine Reaktion auf die Irritationen darüber war, dass Vingegaard und Roglic Kuss unter der Woche noch attackiert hatten. Nun fügten sie sich der Team-Regie. In der Gesamtwertung liegt Kuss 17 Sekunden vor Vingegaard und 1:08 Minuten vor Roglic.

Die freudige Woche für das derzeit alles dominierende Jumbo-Visma-Team wurde überschattet von dem Drama um das belgische Teammitglied Nathan Van Hooydonck: Der 27-Jährige erlitt am Mittwoch einen Herzinfarkt im Straßenverkehr und liegt im Krankenhaus. Vingegaard widmete Van Hooydonck an dem Tag seinen Etappensieg.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)