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Kultusministerkonferenz bekommt Expertengremium

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Ferienstreit, vergleichbare Abi-Aufgaben, Lernbedingungen und Abschlüsse - diese und andere Herausforderungen des deutschen Bildungssystems will die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) künftig mit Hilfe eines neuen Expertengremiums besser bewältigen. Die KMK setzte dafür am Donnerstag eine "Ständige wissenschaftliche Kommission" ein und berief 16 Mitglieder. Es handelt sich um Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, etwa aus den Bereichen Sprachförderung, frühkindliche Bildung, Berufsbildungsforschung oder Schulpädagogik.

Ihre Aufgabe soll es nach KMK-Angaben sein, die Länder in Fragen der Weiterentwicklung des Bildungswesens zu beraten. Es gehe dabei um die "Sicherung und Entwicklung der Qualität", die "Verbesserung der Vergleichbarkeit des Bildungswesens" und um Strategien "zu für die Länder in ihrer Gesamtheit relevanten Bildungsthemen".

Das Gremium hat eine lange Vorgeschichte: Ursprünglich war die Einrichtung eines "Nationalen Bildungsrates" unter Beteiligung des Bundes geplant, um die 16 deutschen Bildungssysteme - für Bildung ist jedes Bundesland selbst zuständig - besser aufeinander abzustimmen. Hintergrund war unter anderem die Dauerdebatte über die Vergleichbarkeit des Abiturs und der immer wiederkehrende Streit über die Sommerferienplanung. Bayern und Baden-Württemberg waren nach langen Beratungen aber aus dem Vorhaben ausgestiegen, weil sie zu viel Einfluss aus Berlin auf ihre Bildungspolitik befürchteten.