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Kuba stimmt über Familienrecht ab: "Wir haben Hunger"

Mitten in der Wirtschaftskrise stimmen die Menschen auf Kuba in einem Referendum über ein neues Familienrecht, die Ehe für alle und Leihmutterschaft ab. Es ist das erste Mal, dass die sozialistische Regierung über ein neues Gesetz abstimmen lässt.

Im Exil lebende und auf Kuba lebende Oppositionelle haben zu einem Votum gegen die Reform aufgerufen - aus Protest gegen die Regierenden.

Rentner Reinaldo Orgalles sagt: "Mir ist es egal, ob zwei Männer oder zwei Frauen heiraten, ich habe keine Vorurteile."

Auch Isabel Mesa ist Rentnerin und will mit JA stimmen: "Ich bin mit dem Gesetz einverstanden, aber nicht mit allem, was drinsteht."

Ein Student meint: "Alle auf Kuba sollten mit JA stimmen, denn das Wohlergehen der Menschen ist darin enthalten."

LGBTQ-Gruppen haben die Kampagne für ein JA unterstützt. Die katholische Kirche hat sich für ein NEIN zu der Reform ausgesprochen.

Hausfrau Caridad Padilla erklärt: "Ich bin mit dem neuen Familienrecht nicht einverstanden."

Und Hausmeister Julio Cesar Vazquez sagt: "Es gibt andere Themen, die viel wichtiger sind als das Familienrecht, es gibt nichts zu essen, die Leute haben Hunger."