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KSK: Kramp-Karrenbauer schließt rechte Gesinnungen nicht aus

Ein Soldat des Kommandos Spezialkräfte.
Ein Soldat des Kommandos Spezialkräfte.

Die Skandale um rechtsextreme Äußerungen in der Bundeswehr haben auch die Elitetruppe, das Kommando Spezialkräfte betroffen. Die Verteidigungsministerin begründet nun, warum sie des KSK nicht auflöst.

Berlin (dpa) - Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer schließt nicht aus, dass es im Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr künftig Soldaten mit rechtsextremistischer Gesinnung geben könnte.

Auf eine entsprechende Frage sagte die CDU-Politikerin der «Welt am Sonntag»: «In einer Organisation wie der Bundeswehr mit über 200.000 Menschen kann man nie etwas bis ins Letzte ausschließen. Somit auch nicht bei Spezialkräften.» Es sei jedoch viel dafür getan worden, «die Gefahr von gefährlichen Gesinnungen durch eine verbesserte Auswahl und ständiges psychologisches Screening zu minimieren». Doch könne man Menschen nie zu 100 Prozent durchleuchten.

Kramp-Karrenbauer hatte diese Woche entschieden, dass das KSK nach Skandalen und rechtsradikalen Vorfällen bestehen bleibt. Vorangegangen waren umfangreiche Reformauflagen. In der «Welt am Sonntag» betonte die Ministerin nun, man schenke dem Verband «wieder ein Grundvertrauen». Dies sei auch dadurch ausgesprochen worden, dass die Einsatzpause des KSK beendet und es zur Absicherung des Bundeswehr-Abzugs nach Afghanistan geschickt worden sei. «Im Übrigen müssen alle Soldatinnen und Soldaten das in sie gesetzte Vertrauen auch immer wieder rechtfertigen.»

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