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Kryptowährungen: Europas größte Bank geht auf Distanz

·Lesedauer: 3 Min.
Digitalwährungen wie der Bitcoin haben in Großbritannien einen schweren Stand: Auch der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, warnte kürzlich vor den Münzen ohne „intrinsischen Wert“.
Digitalwährungen wie der Bitcoin haben in Großbritannien einen schweren Stand: Auch der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, warnte kürzlich vor den Münzen ohne „intrinsischen Wert“.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

HSBC hat Kryptowährungen eine klare Absage erteilt. Noel Quinn, CEO der britischen Großbank, sagte gegenüber Reuters, dass die Bank die Dienste nicht für ihre Kunden anbieten werde, da Krypto „zu volatil und undurchsichtig“ sei. Die Haltung der Bank steht im Widerspruch zu Investmentbanken wie Goldman Sachs und UBS, die inzwischen offen für Kryptowährungen sind.

Die Entscheidung von Europas größter Bank folgt auf eine Achterbahnfahrt des Bitcoin. Nach hohen Gewinnen fiel der Wert der bekanntesten Kryptowährung vergangene Woche recht dramatisch – teilweise veranlasst durch Tweets von Tesla-Chef Elon Musk, teilweise aufgrund von Ankündigungen aus China. [Mehr bei Reuters]

Auf Gründerszene: Das finnische Startup Oura verspricht, mit seinem Ring lasse sich der Schlafrhythmus genau tracken. Twitter-Gründer Jack Dorsey, Salesforce-Chef Marc Benioff und sogar Prinz Harry wurden schon mit dem Ring abgelichtet. Unsere Autorin Sarah Heuberger wollte herausfinden, was hinter dem Hype steckt. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Amazon sieht sich mit einer Klage wegen wettbewerbsfeindlicher Praktiken konfrontiert. Der Staatsanwalt der US-Hauptstadt Washington wirft dem Online-Händler vor, unabhängigen Anbietern zu verbieten, ihre Produkte auf anderen Plattformen günstiger anzubieten. Damit müssten Verbraucher überhöhte Preise bezahlen. Die Klage gegen Amazon folgt auf ähnliche Vorwürfe, die in den USA, und inzwischen auch in Deutschland, gegen Google erhoben werden. Auch Google wird beschuldigt, seine führende Stellung bei der Internetsuche zu missbrauchen. [Mehr bei Wall Street Journal, Wall Street Journal und Handelsblatt]

IBM hat einen Durchbruch bei der Chip-Entwicklung geschafft. Der US-amerikanische IT-Konzern hat einen Halbleiter entwickelt, der eine viermal so lange Akkulaufzeit ermöglicht wie bisherige Modelle. Auf einem fingernagelgroßen Chip sind mit Hilfe der sogenannten Zwei-Nanometer-Technologie 50 Milliarden Transistoren platziert worden. [Mehr bei Handelsblatt]

Tesla stolpert beim Bau der Fabrik in Grünheide über ein Störfallgutachten, das der Elektroautobauer selbst in Auftrag gegeben hat. Darin warnen Ingenieure vor explodierenden Gaswolken und Reizgas in der Lackiererei. Dies könnte den Produktionsstart weiter verzögern. Weitere Tesla-News kamen aus den USA: Dort wurde berichtet, dass die Firma bereits Autos ohne Radarsensoren ausliefert. Der Autopilot der Modelle 3 und Y ist von nun an auf Kameras angewiesen. [Mehr bei Business Insider und The Verge]

Smart Eye, ein börsennotiertes schwedisches Unternehmen, das Fahrerüberwachungssysteme für Autohersteller liefert, hat das Startup Affectiva für 73,5 Millionen US-Dollar übernommen. Affectiva ist 2009 aus dem MIT Media Lab hervorgegangen. Die Firma hat eine Software entwickelt, die menschliche Emotionen erkennen und verstehen kann. Smart Eye möchte die Technologie mit seiner eigenen AI-basierten Eye-Tracking-Technologie kombinieren. [Mehr bei Techcrunch]

Investitionen: Softbank hat 250 Millionen US-Dollar in das Fintech-Startup Zeta investiert. Damit wird das indische Unternehmen nach eigenen Angaben mit 1,45 Milliarden Dollar bewertet. Zeta bietet Technologien, die Banken bei der Kreditkartenabwicklung, bei Krediten und anderen Operationen unterstützen. Salesforce hat laut eines Medienberichts eine Finanzierungsrunde über 120 Millionen US-Dollar für das israelische Cyber-​​Startup Wiz angeführt. Wiz, dessen Software es Kunden ermöglicht, potenzielle Risiken in Systemen zu finden, die mit Cloud-Diensten betrieben werden, wurde zuletzt mit 1,7 Milliarden Dollar bewertet. Und: Das in New York City ansässige Landwirtschafts-Startup Bowery Farming hat ein Investment über 300 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Die Runde bewertet das Unternehmen mit 2,3 Milliarden Dollar. [Mehr bei The Information, Bloomberg und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Der Online-Handel hat ein weiteres Geschäftsfeld geschaffen: Retournierte Ware. Mehrere Startups bereiten die zurückgesandte Ware inzwischen auf und verkaufen sie vergünstigt weiter. Dazu gehören Startups wie Refurbed, Asgoodasnew, iUsed oder die französische Firma Back Market, die vor kurzem eine Finanzierung in Höhe von 276 Millionen Euro erhalten hat. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

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