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Kryptokrimi: Interpol setzt Terra-Gründer auf Fahndungsliste

(Bloomberg) -- Interpol hat nach Angaben Südkoreas den Mitbegründer des gescheiterten Kryptoprojekts Terraform Labs, Do Kwon, auf die Fahndungsliste gesetzt. Der 31-jährige schuf den algorithmischen Stablecoin TerraUSD und seinen Schwester-Token Luna. Der Kollaps beider Digitalwährungen im Mai hatte Verluste von 60 Milliarden Dollar nach sich gezogen.

Die Staatsanwaltschaft in Seoul teilte am Montag mit, Interpol habe für Kwon eine so genannte “Red Notice” ausgestellt hat. Weder die internationale Polizeibehörde noch Kwon antworteten umgehend auf Bitten um Stellungnahme per E-Mail.

Im Zusammenhang mit der Terra-Pleite sind in Südkorea Kwon und fünf weitere Personen unter anderem wegen Verstößen gegen das Kapitalmarktrecht angeklagt. Kwon war Anfang des Jahres von Südkorea nach Singapur umgezogen, wo sein inzwischen zusammengebrochenes Unternehmen Terraform Labs eine Niederlassung hatte.

Kwons derzeitiger Aufenthaltsort ist unklar. Am 17. September hatte Singapur mitgeteilt, dass er nicht mehr dort sei. Die Staatsanwaltschaft verstärkte daraufhin ihre Bemühungen, ihn zu finden.

Die Staatsanwaltschaft in Südkorea begründete den Haftbefehl gegen Kwon unter anderem damit, dass es seit seiner Abreise nach Singapur „Indizien für eine Flucht“ gebe. Sie stellte auch seine Behauptung in Frage, dass er kooperiere.

Via Twitter hatte Kwon mitgeteilt: “Wir sind dabei, uns in mehreren Jurisdiktionen zu verteidigen - wir haben uns an eine extrem hohe Integrität gehalten und sehen der Wahrheitsfindung in den nächsten Monaten erwartungsvoll entgegen.”

Überschrift des Artikels im Original:

Interpol Issues Red Notice for Terra’s Do Kwon, South Korea Says

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