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In ihr Krypto-Startup investieren die Gründer von Scalable Capital, Clark und Runtastic

·Lesedauer: 3 Min.
Wollen Krypto-Investments so einfach machen wie ETF-Anlagen: Die Coinpanion-Gründer Alexander Valtingojer (CEO), Matthias Zandanel, Saad J. Wohlgenannt und Aaron Penn
Wollen Krypto-Investments so einfach machen wie ETF-Anlagen: Die Coinpanion-Gründer Alexander Valtingojer (CEO), Matthias Zandanel, Saad J. Wohlgenannt und Aaron Penn

Coinpanion will schaffen, woran schon viele gescheitert sind: Krypto-Investitionen für die breite Masse zugänglich machen. „Alle reden von ETF, und wir haben uns gefragt, ob man diese Art zu investieren im Kryptobereich nicht genauso abbilden kann“, erklärt Mitgründer Saad J. Wohlgenannt im Gespräch mit Gründerszene. Er ist einer von vier Gründern des Wiener Startups, das nun auch auf dem deutschen Markt aktiver werden will.

Dafür will Coinpanion zum einen über ein Büro in Berlin und einem Partner mit Bafin-Genehmigung für das hiesige Geschäft rüsten. Zum anderen soll eine Finanzspritze helfen: Unter Führung des High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren Patrick Pöschl, Mitgründer des mittlerweile milliardenbewerteten Münchner Robo-Advisors Scalable Capital sowie Christopher Oster, CEO des Versicherungsmanagers Clark, 1,8 Millionen Euro als Seed-Finanzierung in das österreichische Startup. Auch mit an Bord sind Florian Gschwandtner, Gründer der Fitness-App Runtastic, Österreichs wohl bekanntester Startup-Investor Johann „Hansi“ Hansmann, sowie Frank Westermann, Mitgründer der Diabetes-App Mysugr.

„Man kann den Markt nicht immer outperformen“

Die Coinpanion-Gründer experimentierten in unterschiedlichen Gründer-Kostellationen und mit verschiedenen Ansätzen, bevor sie bei ihrem jetzigen Modell landeten. Immer im Blick die Frage, wie sich ein einfacher und sicherer Einstieg in die komplexe Welt der Kryptowährungen bewerkstelligen lässt. Was das Team nicht ans Ziel brachte: Copytrading, also das Nachbilden eines erfolgreichen Portfolios anderer Anleger. Ebenfalls nicht zufrieden war das Gründerquartett mit dem Modell eines Algo-Traders. „Vor einigen Monaten haben wir uns vom Algorithmus verabschiedet. Man kann den Markt nicht immer outperformen“, sagt Wohlgenannt.

Dabei hatte dieser Ansatz sogar erste Erfolge geliefert. „Im August 2020 haben wir dann eine private Beta für Freunde, die Familie und Investoren gestartet.“ Mit erstem positivem Feedback. Richtig ins Rollen sei Coinpanion dann im Dezember vergangenen Jahres gekommen. „Ein Artikel in einer großen nationalen Zeitung hat für die erste Traktion gesorgt.“

Der Durchschnittsanleger überschätzt seine Risikobereitschaft

Heute sieht das Angebot des Wiener Unternehmens so aus: Nutzerinnen und Nutzer können zunächst aus drei unterschiedlichen Portfolios wählen, die entsprechend der vom Nutzer ausgewählte Kryptowährungen beinhalten. Weil mit Stable-Coin das Risiko weiter reduziert werden kann, sollen Anlagepläne analog zu ETFs möglich sein. „Der Durchschnittsanleger überschätzt seine Risikobereitschaft“, sagt Wohlgenannt. Bitcoin und Ethereum seien zwar seit geraumer Zeit in aller Munde. Mit Begriffen wie Cardano, Chainlink oder EOS könnten aber noch die Wenigsten etwas anfangen. Genau hier setzt Coinpanion an und will auch Aufklärung betreiben, wie es andere Investment-Apps wie Scalable oder Trade Republic heute auch schon tun.

Ebenfalls am Wettbewerb orientiert sich Coinpanion bei der Nutzerschnittstelle. Mit der gleichnamigen App und dem Online-Zugang sollen die Nutzerinnen und Nutzer dann den Überblick über ihre Anlage behalten. Alle Kryptowährungen seien versichert und jedes Portfolio mit modernsten Sicherheitsstandards geschützt, betont der Mitgründer. Nicht zuletzt um das auch in Zukunft sicherzustellen, soll das Team ausgebaut werden und von derzeit 18 im kommenden Jahr auf 50 anwachsen. „In Österreich kann man sich eine Weile unter dem Radar ausprobieren“, sagt Wohlgenannt. Damit soll es jetzt aber vorbei sein.

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