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Kritik innerhalb der CDU an Nominierung von Hans-Georg Maaßen: "Wie kann man so irre sein?"

Business Insider Deutschland
·Lesedauer: 1 Min.

Die nordrhein-westfälische Staatssekretärin für Integration, Serap Güler, hat die Nominierung des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen als Bundestagskandidat scharf kritisiert. "An die 37 Parteikollegen in Südthüringen: Ihr habt echt den Knall nicht gehört! Wie kann man so irre sein und die christdemokratischen Werte mal eben über Bord schmeißen?", schrieb die CDU-Politikerin bei Twitter. "Wer so große Angst vor der AfD hat, hat so vieles längst aufgegeben. Ein bitterer Tag."

https://twitter.com/SerapGueler/status/1388210356191903750

Nicolas Zimmer gab ebenfalls auf Twitter seinen Parteiaustritt bekannt. Der frühere Berliner Fraktionsvorsitzende und Staatssekretär begründete seinen Schritt mit der Entscheidung für Maaßen. "Eine Partei, die Maaßen nominiert, ist nicht mehr meine", schrieb Zimmer. Dies sei aber nur der Abschluss eines längeren Entfremdungsprozesses gewesen. "In den letzten Monaten haben Funktionäre und Mandatsträger der Union, gerade in der sog. Masken-Affäre bewiesen, dass ihnen jeglicher moralischer Kompass abhandengekommen ist. Wo keine klare, eindeutige Abgrenzung zu rechten Brandstiftern stattfindet, ist für mich kein Platz mehr." Zimmer war seit 1988 Mitglied der CDU.

https://twitter.com/NicolasZimmer/status/1388193750497775617

Der Wahlkreis 196 in Südthüringen, in dem Maaßen nun antreten will, war frei, weil Kandidat Mark Hauptmann im Zuge der Masken-Affäre aus der CDU ausgetreten war.

Maaßen ist wegen seiner Haltung unter anderem zur Flüchtlingspolitik der Bundesregierung politisch umstritten. Er war in Suhl am Freitagabend mit 86 Prozent der Stimmen bei einem Gegenkandidaten von den Delegierten von vier CDU-Kreisverbänden zum Bundestagskandidaten gewählt worden.

dpa/cm