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Krisensitzung bei Nord Stream 2?

·Lesedauer: 2 Min.

Wie geht es weiter bei Nord Stream 2? Das ist eine überaus interessante Frage. Grundsätzlich können wir jedenfalls sagen, dass durch den Verzicht der USA auf Sanktionen die Ausgangslage inzwischen deutlich besser geworden ist. Sowohl der Bau als auch der Betrieb erscheinen dadurch viel wahrscheinlicher. Beziehungsweise, genauer gesagt, die Fertigstellung.

Nord Stream 2 könnte nach Ansicht einiger Funktionäre womöglich bis zum Jahresende fertig sein. Wobei die bauliche Komponente zuletzt ein wenig ins Stocken geriet. Aber, wie gesagt: Diese Baustelle müssen wir im Moment eigentlich noch nicht aufmachen.

Dafür könnten die Geplänkel mit den USA in eine weitere Runde gehen. Blicken wir darauf, was Foolishe Investoren jetzt wissen müssen. Aber auch, warum wir nicht dazu neigen sollten, die aktuelle Ausgangslage zu dramatisieren.

Nord Stream 2: Nein, keine Krisensitzung!

Der Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage zeigt, dass es ein Gespräch zwischen einem deutschen und einem US-amerikanischen politischen Vertreter gegeben hat. Genauer gesagt handelte es sich dabei um den außenpolitischen Berater unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, Jan Hecker. Sowie auf US-Seite um den Nationalen Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan.

Bei diesem Gespräch ist es erneut um Nord Stream 2 gegangen, so der mediale Konsens. Die Auswirkungen der Pipeline auf die EU und insbesondere die Ukraine sei dabei ein Thema gewesen. Augenscheinlich vertreten die USA noch immer den Standpunkt, dass es ihnen um die Energiesicherheit Europas gehe.

Im erweiterten Fokus der Berichterstattung ist außerdem die Rede davon, dass die USA weiterhin ein Entgegenkommen im Falle von Nord Stream 2 erwarten. Vielleicht ist auch das ein Thema bei dem bilateralen Gespräch gewesen. Wobei wir das natürlich kaum herausfinden können.

Konzentration auf das Positive

Bei Nord Stream 2 dürfte es weiterhin jede Menge Diskussionsbedarf geben. Aber auch jede Menge weiterer Baustellen, die in Zukunft noch angegangen werden müssen. Der Bau ist beispielsweise eine solche sogar reale Baustelle, die überaus relevant ist. Die Fertigstellung stockt schließlich im Moment ein wenig.

Das dürften jedoch die Big Points sein, die US-Sanktionen gehören augenscheinlich nicht mehr dazu. Selbst wenn es noch Gespräche zwischen Deutschland und den USA bezüglich Nord Stream 2 gibt, so sind die Fronten eigentlich geklärt.

Die USA verzichten auf die Sanktionen und daran dürfte sich unter US-Präsident Joe Biden vermutlich wenig ändern. Entsprechend sollten wir selbst als skeptische Foolishe Investoren diese diplomatischen Gespräche nicht überbewerten. Der Newsflow bei Nord Stream 2 ist eigentlich so weit positiv.

Der Artikel Krisensitzung bei Nord Stream 2? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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