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Kremlfeindliche Russen feiern Angriff auf Belgorod als Erfolg

Kremlfeindliche Russen sollen den Angriff auf die russische Grenzstadt Belgorod als "Erfolg" bezeichnet haben. Zwei russische Freiwilligenkorps reklamieren den Angriff für sich und sagen, dass sie dabei keine Männer verloren hätten. Die Angaben sind - wie in vielen Fällen seit Kriegsbeginn - kaum unabhängig zu überprüfen.

Russland behauptet, es seien ukrainische Kämpfer gewesen, die in die Region Belgorod eingedrungen sind. Sie hätten Ziele angegriffen und Evakuierungen erzwungen. Das russische Staatsfernsehen zeigte Aufnahmen von verletzten Zivilisten mit Schrapnellwunden in einem Krankenhaus.

In der Region gibt es seit Monaten Angriffe aus der Luft, nun aber erstmals auch Kämpfe am Boden. Das Verteidigungsministerium in Moskau behauptet, seit Wochenbeginn seien mehr als 70 ukrainische "Terroristen" "vernichtet" worden. Die Ukraine weist eine Beteiligung zurück. Man habe mit den Kämpfen nichts zu tun.

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Ein einem veröffentlichten Video erklärt der Mitbegründer des russischen Freiwilligenkorps Denis Kapustin: "Die Operation ist noch im Gange, so sollte ich es ehrlich gesagt ausdrücken. Sie hat definitiv verschiedene Phasen. Phase eins betrachten wir als eine erfolgreiche Phase. "

US-Panzerfahrzeuge in Belgorod?

Der Überfall auf Belgorod hat die Angst vor einer Eskalation des Krieges über die Grenzen der Ukraine hinaus geschürt. Bei den Bodenkämpfen sind offenbar gepanzerte US-Militärfahrzeuge verwendet worden, meldet die "New York Times" nach Auswertung von Fotos und Videos. Die USA haben sich von dem Angriff distanziert.

"Generell haben wir deutlich gemacht, dass wir den Einsatz von US-Ausrüstung für Angriffe innerhalb Russlands nicht unterstützen", sagte Regierugssprecher Matthew Miller.

Unterdessen hat Russland die Ukraine beschuldigt, eines seiner Kriegsschiffe in türkischen Hoheitsgewässern angegriffen zu haben. Das russische Verteidigungsministerium sagt, man habe bei dem Angriff drei unbemannte Boote zerstört.