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Kreml sieht Ursache für Corona-Sterblichkeit in geringer Impfquote

·Lesedauer: 1 Min.

MOSKAU (dpa-AFX) - Der Kreml sieht eine Ursache für die hohe Corona-Sterblichkeit in Russland in der vergleichsweise geringen Impfquote. "Wir sind bei der Impfung der Bevölkerung wirklich nicht so weit vorangekommen, wie wir es gern wären", sagte Sprecher Dmitri Peskow am Freitag in Moskau. Deshalb habe Russland nun "mit den offensichtlichen negativen Folgen" zu kämpfen. "Die Sterblichkeit ist gestiegen, das Virus wird aggressiver und ansteckender."

Am Freitag meldeten die Behörden landesweit 799 Corona-Todesfälle innerhalb eines Tages - so viele wie nie zuvor im Verlauf der Pandemie. Zudem wies die offizielle Statistik 25 704 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden aus. Den Angaben zufolge sind bislang rund 30 Millionen Menschen in dem Land mit rund 146 Millionen Einwohnern mit mindestens einer Komponente geimpft.

Russische Forscher haben im Kampf gegen die Pandemie mehrere Impfstoffe entwickelt. Das bekannteste Vakzin ist Sputnik V, das bereits seit Mitte August 2020 auf dem russischen Markt verfügbar ist. Dennoch zögern viele Menschen mit einer Immunisierung.

Westliche Präparate sind im flächenmäßig größten Land nicht zugelassen. Russland sei aber bereit, ausländische Impfzertifikate anzuerkennen, sagte Kremlsprecher Peskow der Agentur Interfax zufolge. Eine Anerkennung müsse aber auf Gegenseitigkeit beruhen. Gespräche dazu sollten nun mit der EU geführt werden.

Russischen Angaben zufolge grassiert vor allem die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus. Sie sei mittlerweile für rund 70 Prozent der Infektionen verantwortlich.

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