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Kreise: US-Regierung erwägt Begrenzung von Kapitalströmen nach China

WASHINGTON/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die US-Regierung denkt einem Medienbericht zufolge über die Begrenzung amerikanischer Kapitalströme in Richtung China nach. Entsprechende Diskussionen würden derzeit in der Trump-Administration geführt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag mit Bezug auf informierte Personen.

An den US-Aktienmärkten sorgten die Neuigkeiten nur kurzzeitig für Aufregung. Nach einem Abtauchen ins Minus lag der Dow Jones Industrial <US2605661048> zuletzt wieder moderat im Plus.

Eine Möglichkeit sei demnach, Aktien chinesischer Unternehmen nicht mehr an amerikanischen Börsen handeln zu lassen. Zudem könnte das Engagement amerikanischer Pensionsfonds in chinesischen Märkten begrenzt werden.

Ein genauer Plan sei noch nicht ausgearbeitet worden, berichtet Bloomberg weiter. Auch stehe jede Option unter Vorbehalt der Genehmigung durch US-Präsident Donald Trump, der bisher nur grünes Licht für die Debatte gegeben habe. Das Weiße Haus wollte sich zu der Angelegenheit nicht äußern.