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"Kratzen nur an der Oberfläche" - Rea und Kawasaki 2021 noch dominanter?

Sebastian Fränzschky
·Lesedauer: 1 Min.

In den vergangenen Jahren schmolz Kawasakis Vorsprung in der Superbike-WM. Jonathan Rea musste in den beiden vergangenen Jahren hart kämpfen, um sich gegen die Ducati-Piloten Alvaro Bautista und Scott Redding durchzusetzen. Für 2021 legt Kawasaki mit der neuen ZX-10RR nach. Rea deutet an, dass Kawasaki bei der neuen Ninja ein großer Fortschritt gelungen ist.

Bereits beim Debüt der 2021er-Kawasaki beim Jerez-Test fuhr Rea starke Rundenzeiten. Und auch beim privaten Test in Aragon ist Rea schnell. Am Mittwoch umrundete der Weltmeister den Kurs in 1:49.716 Minuten, obwohl die Temperaturen niedrig waren. Damit war Rea eine Sekunde schneller als im ersten Rennen des ersten Aragon-Wochenendes im August.

"Es war ein positiver Tag, weil wir uns weiter mit den Teilen aus Jerez beschäftigen konnten", berichtet Rea nach dem ersten von zwei Testtagen. "Wir gingen beim Motor Schritt für Schritt vor, um meine verschiedenen Eindrücke und die verschiedenen Parameter richtig zu verstehen, damit wir die richtigen Schlüsse ziehen."

"Wir begannen damit, uns mit verschiedenen Chassis-Teilen zu beschäftigen. Die Liste der neuen Teile wird immer länger. Was wir beim Test in Aragon nicht erledigen können, werden wir mit zu den Vorsaison-Tests 2021 bringen", erklärt der Rekord-Weltmeister.

"Alles in allem bin ich sehr zufrieden", bemerkt Rea. "Die Rundenzeiten sind sehr schnell. Ich fühle mich auf dem Motorrad wohl, weiß aber auch, dass das Potenzial noch viel größer ist. Wir kratzen mit den neuen Teilen nur an der Oberfläche."

Mit Bildmaterial von Kawasaki.