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Krankenversicherung: Ab diesem Gehalt kann man sich privat versichern

  Wer in einem Angestelltenverhältnis ist, kann sich erst ab einem gewissen Gehalt privat krankenversichern. - Copyright: picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer
Wer in einem Angestelltenverhältnis ist, kann sich erst ab einem gewissen Gehalt privat krankenversichern. - Copyright: picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer

Krankheit – Berufsunfähigkeit – Rente: Das sind Themen, mit denen man sich gerade als junger Mensch nicht gerne beschäftigt. Trotzdem ist es wichtig, vorzusorgen, damit ihr im Alter oder in einer medizinischen Notsituation gut abgesichert seid.

Margarethe_Honisch
Margarethe_Honisch

Gesetzlich oder privat versichert?

Betrachtet man die Krankenversicherung, so gibt es keine eindeutige Antwort. Zunächst einmal müssen alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland krankenversichert sein. Als Angestellte oder Angestellter seid ihr in der Regel Mitglieder in einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV). Ein Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) ist nicht für jeden möglich, man muss ein bestimmtes Einkommen haben. Die Höhe, über der euer Einkommen liegen muss, nennt man Versicherungspflichtgrenze.

Ab welchem Gehalt kann ich mich privat versichern?

Bis zur Versicherungspflichtgrenze müssen Arbeitnehmer gesetzlich versichert sein. Wer mehr als diesen Beitrag verdient, kann sich privat krankenversichern.

   - Copyright: picture alliance/dpa/dpa-infografik GmbH | dpa-infografik GmbH
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Seit dem 1. Januar 2023 gelten neue Beträge. Die Versicherungspflichtgrenze steigt bundesweit auf 66.600 Euro im Jahr. Das bedeutet, dass ihr ab einem monatlichen Verdienst von 5550 Euro die Wahl habt, euch privat zu versichern oder nicht.

Was sind die Vor- und Nachteile einer privaten Krankenversicherung?

Bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung solltet ihr laut Verbraucherzentrale zwei Aspekte beachten: die Leistungen und die Beiträge.

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Die Leistungen sprechen für die PKV. Wie die Verbraucherzentrale schreibt, hätten Privatversicherte in einigen Bereichen erweiterte Leistungen gegenüber gesetzlich Versicherten. Privatversicherte bekämen oft schneller einen Termin, würden häufiger vom Chefarzt oder der Chefärztin behandelt und hätten meist eine umfangreichere Versorgung mit Heilmitteln.

Ein Nachteil der privaten Krankenversicherung sind jedoch die Beiträge. In der privaten Krankenversicherung steigen die Beiträge ein Leben lang. Wenn ihr also im Alter nur eine geringe Rente erwartet, solltet ihr besser in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben, lautet der Rat der Verbraucherzentrale.

Ihr habt keine Ahnung, wie hoch die Beiträge in der privaten Krankenversicherung sein können? Dafür hat die Stiftung Warentest 2019 folgende Faustformel zur Berechnung formuliert: Wenn ihr mit 35 Jahren in die private Krankenversicherung eintretet, werden sich eure Beiträge bis zum Rentenalter verdreifachen.

aeh