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Krankenhäuser weisen mit Protesttag auf schwierige Finanzlage hin

Die deutschen Krankenhäuser wollen am Mittwoch mit einem bundesweiten Protesttag auf ihre schwierige wirtschaftliche Lage aufmerksam machen. (Tobias SCHWARZ)
Die deutschen Krankenhäuser wollen am Mittwoch mit einem bundesweiten Protesttag auf ihre schwierige wirtschaftliche Lage aufmerksam machen. (Tobias SCHWARZ)

Die deutschen Krankenhäuser wollen am Mittwoch mit einem bundesweiten Protesttag auf ihre schwierige wirtschaftliche Lage aufmerksam machen. Mit einer Kundgebung in Berlin und Demonstrationen in mehreren Bundesländern wollen sie von der Bundesregierung einen Ausgleich der durch die anhaltende Inflation gestiegenen Kosten fordern (11.00 Uhr). Die Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft (DKG) erklärte, aktuell könne "fast kein Krankenhaus mehr seine Ausgaben aus den laufenden Einnahmen bezahlen".

Der DKG-Vorsitzende Gerald Gaß warnte, die Patientenversorgung sei in der Bundesrepublik "noch nie so bedroht wie heute" gewesen. Das Bundesgesundheitsministerium wies mit Blick auf den Protesttag darauf hin, dass die Krankenhäuser in den vergangenen Jahren bereits "erhebliche finanzielle Unterstützung" vom Bund erhalten hätten. Auch in der aktuellen Lage biete der Bund "zusätzliche Hilfe" an - unter anderem im Rahmen der anvisierten umfassenden Krankenhausreform.

pw/gt