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Kramp-Karrenbauer: Bisher verhaltenes Hilfeersuchen an Bundeswehr

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Hilfe der Bundeswehr für Pflege- und Altenheime bei der Bekämpfung der Pandemie wird von den Kommunen nach Ansicht von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bislang nur zurückhaltend eingefordert. Dies könne an einem Verständnis der Kommunen liegen, dass sie dafür selbst zahlen müssten, sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Immer wieder komme das Argument, "es könnten Kosten entstehen". Die Bundeswehr stelle aber keine Rechnungen, die Hilfe sei kostenlos für Städte und Kommunen.

"Ich kann nur dafür werben, dass jeder wirklich diese Hilfe in Anspruch nimmt, denn mit jeder Infektion, die nicht in ein Altenheim getragen wird, retten und schützen wir Leben", sagte sie. Am Mittwoch soll das Thema Kramp-Karrenbauer zufolge im Kabinett auf den Tisch kommen. Die Bundeswehr kann demnach nicht von sich aus in den Einsatz im Inland gehen. Die Städte und Gemeinden müssen die Amtshilfe anfordern. Nach Angaben von Kramp-Karrenbauer steht ein Kontingent von 20 000 Soldaten für die Hilfe zur Verfügung.