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KORREKTUR/Wirecard-Prozess: Aufsichtsratschef als Zeuge

(Im 1. Absatz muss es richtig heißen: Der Manager leitete das Kontrollgremium in den letzten Monaten. Eichelmann gehörte dem Aufsichtsrat seit Juni 2019 an, Vorsitzender wurde er im Januar 2020. Ende Juni 2020 beantragte Wirecard Insolvenz.)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Im Münchner Wirecard-Prozess soll am Mittwoch (9 Uhr) ein wichtiger Zeuge aussagen: der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Eichelmann. Der Manager leitete das Kontrollgremium in den letzten zwölf Monaten vor der Wirecard-Milliardenpleite im Sommer 2020. Bei der Zeugenvernehmung Eichelmanns wird es maßgeblich um die Rolle des wegen Milliardenbetrugs angeklagten früheren Vorstandschefs Markus Braun gehen. Dabei geht es um die Frage, ob Braun die Arbeit der Aufsichtsräte behinderte und gegen deren Aufforderungen verstieß.

Laut Anklage sollen Braun und zwei mitangeklagte ehemalige Wirecard-Manager Milliardenumsätze mit sogenannten Drittpartnerfirmen (TPA) erfunden haben, die im Auftrag von Wirecard Kreditkartenzahlungen in asiatischen Ländern abwickelten.

Zweifelsfreie Beweise gegen den früheren Vorstandschef sind bislang nach fast zehn Monaten Prozessdauer nicht aufgetaucht. Der seit über drei Jahren in Untersuchungshaft sitzende österreichische Manager bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Nach Brauns Darstellung gab es keine Scheingeschäfte. Stattdessen soll eine kriminelle Bande um den seit 2020 untergetauchten früheren Vertriebschef Jan Marsalek und den mitangeklagten Kronzeugen der Staatsanwaltschaft dem Unternehmen Milliardenbeträge gestohlen haben.