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KORREKTUR/IPO/Kreise: Douglas will Börsengang noch im Februar starten

(In der am 2. Februar gesendeten Meldung wurde das bereinigte Ebitda im vierten Absatz korrigiert: 725,9 Millionen Euro rpt. 725,9 Millionen Euro.)

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Parfümeriekette Douglas will Kreisen zufolge noch in diesem Monat die Rückkehr auf das Börsenparkett offiziell starten. Das Unternehmen wolle dabei neue Aktien im Wert von rund einer Milliarde Euro ausgeben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Eigentümer CVC Capital Partners wolle zudem eigene Aktien anbieten. Vertreter von Douglas und der Beteiligungsgesellschaft hätten einen Kommentar abgelehnt.

Im August hatte Bloomberg unter Berufung auf Kreise berichtet, Douglas strebe bei seinem Börsengang eine Bewertung von mehr als sieben Milliarden Euro an. CVC hoffe ein Wiederanziehen der Kapitalmärkte, hieß es nun zur Begründung für den angeblichen Zeitpunkt. Der in der Corona-Pandemie gestrauchelte Veranstalter und Tickethändler Deutsche Entertainment hatte seine Pläne für eine Rückkehr an die Börse am Donnerstag auf Eis gelegt.

Deutschlands größte Parfümeriekette hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 die Umsatzmarke von vier Milliarden Euro geknackt. Der bereinigte Nettoerlös des Konzerns war im Ende September ausgelaufenen Geschäftsjahr um 12,1 Prozent auf rund 4,1 Milliarden Euro gestiegen. Auch im Schlussquartal hatte Douglas mit einem Wachstum von 9,1 Prozent dem schwierigen Konsumumfeld getrotzt. Im vergangenen Geschäftsjahr verzeichneten sowohl das stationäre Geschäft als auch der Onlinehandel zweistellige Wachstumsraten.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen hatte im Vorjahresvergleich um gut 22 Prozent auf 725,9 Millionen Euro zugelegt. Unter dem Strich hatte Douglas nach einem Vorjahresverlust von 313,8 Millionen Euro die Gewinnzone erreicht: Das Nettoergebnis belief sich auf 16,7 Millionen Euro. Dabei fiel im Schlussquartal ein Nettoverlust von 28,2 Millionen Euro an, der jedoch deutlich unter dem Vorjahresminus von 231,2 Millionen Euro lag.

Um die Umsatzmarke von fünf Milliarden Euro bis zum Geschäftsjahr 2026 zu erreichen, will Douglas sein Filialnetz ausbauen. Hier setzt das Unternehmen auf eine Expansion seiner Aktivitäten in Mittel- und Osteuropa (CEE). 2022/23 eröffnete die Parfümeriekette 39 neue Filialen, davon 26 im Segment CEE, unter anderem in Polen, Estland und Rumänien. Auch wurden nach dem Markteintritt in Slowenien die ersten Filialen eröffnet - ebenso wie in Belgien Zudem setzt der Konzern verstärkt auf den Onlinehandel. Insgesamt kommt Douglas europaweit auf rund 1850 Geschäfte und beschäftigt rund 18 000 Menschen.

Douglas war 2013 nach der Übernahme durch den US-Finanzinvestor Advent und die Familie Kreke von der Börse genommen worden. 2015 war dann eigentlich die Rückkehr aufs Parkett geplant, der Plan wurde aber abgeblasen. Stattdessen übernahm der Finanzinvestor CVC Capital Partners die Mehrheit.